Henssler, 16. – Die feinste Kartoffelsuppe und die Erklärung der Welt.

27Jan10

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Für ein in der Folie erwärmtes Gericht aus Kartoffelwürfeln, Krabbenfleisch, Mayonnaise und Gurkenwürfeln „das Fruchtfleisch einfach aussparen“.

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Dafür ist aber die Fisherman’s Wharf in San Francisco – Pier 39 – bekannt für Sauerteigbrot.

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Zum Glück bereitet uns der Küchenchef eines dort gelegenen Restaurants eine Tapenade, und zwar „mit einer amerikanischen Küchenmaschine, die das einfach nur zerkleinert.“

„Tapenaden haben so’n leicht olivigen Geschmack, und dann sieht auch alles schön, da muss richtig viel Olivenöl auch dran.“

„San Francisco kann man auch prima zu Fuss erkunden, zum Beispiel mit diesen Cable Cars, für die S.F. bekannt ist.“

Weiter gehts nach Chinatown, mit einer befreundeten Köchin in ein Dim-Sum-Restaurant. Dim Sum? – „sind praktisch nur Tapas“.

Zum Abschluss der Reise in den Südwesten der USA, immerhin heisst der Vierteiler „Hensslers Küche in Kalifornien“, geht es in eine deutsche Suppenküche, wo die Zubereitung der feinsten Kartoffelsuppe erfolgt, die ich bis jetzt gesehen habe.

Dafür verwendet man am besten „weichkochende. Man kann auch festkochende nehmen, aber dann wird das so’n bisschen zähig, weichkochende, dann wird das so schön samtig. Und Sesam dazu, weil, Sesam und Kartoffeln…das geht gut zusammen, beides ist so leicht samtig.

Bei den Kartoffeln die dunklen Stellen wegschneiden, weil erstens schmeckt das nicht und zweitens wird die Suppe zu dunkel nach hinten raus.“

Nun werden Kartoffeln und  Zwiebeln in Öl angebraten, dazu kommt ein Brühwürfel und Wasser. Garkochen. Ein Liter Sahne dazu und „heiss werden lassen“. Jetzt geben wir erst den Sesam dazu „damit das Aroma nicht verfliegt“, addieren Sesamöl und pürieren alles. Fein wird die Suppe, weil jetzt sofort alles durch ein Haarsieb passiert und das ganze dann mit angebratenen Shrimps und Champignons angerichtet wird.

Herrlich.

Und schade, dass das schon alles war.



5 Responses to “Henssler, 16. – Die feinste Kartoffelsuppe und die Erklärung der Welt.”

  1. 1 kritzlibaer

    „… zu dunkel nach hinten raus.”? Bei uns heißt das ganz einfach Scheiße. Gequirlte Scheiße. Von meinen Gebühren!

  2. Genau. Bei den Privaten dürfte man sich nicht aufregen, aber das ist Bezahlfernsehen.
    Man wagt nicht an das Honorar zu denken.

  3. …zu dunkel nach hinten raus….
    er meint den Küchen..ähm.. Bühnenausgang, da steht nämlich eine kleine illegale amerikanische..ähm..mexikanische Küchenmaschine.

  4. Ja, sehr schade, dass es vorbei ist!
    Gibt´s denn da ein podcast oder Wiederholungen?

  5. 5 The Everlasting Club

    Gegen das Geseihe ist Helge Schneider der neue Goethe.

    Alex – „Sieh den Wein. Wie er sich NEIGT. Er schmeckt ROMBUSFÖRMIG.“
    Helge


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