Veganer, 10. – Soloprogramm.

09Jan10

So leid es mir auch tut, liebe Fans der gehobenen Comedy, die Spassveranstaltung bei VeganesAuge muss erst mal ohne mich stattfinden. Die undankbare Frau Odoemena hat mich gesperrt. Und das, obwohl sie mir  einen erklecklichen Anteill ihrer Seitenaufrufe zu verdanken hat. Pfui.

Dass ich dennoch auf diesen Tummelplatz veganen Irrsins hinweise, liegt daran, dass die Auseinandersetzungen, die diese Rattenstreichler nun unter sich führen, auch ohne meine Sticheleien schon komisch genug sind. Ich frage mich tatsächlich, wo diese Dame die Zeit hernimmt, um sich diese Welt zurechtzuzimmern und dann auch noch wortgewaltig zu erklären und zu verteidigen. Lottogewinn? Andererseits muss sie ja nicht Zeit mit Kochen verschwenden. Wiederkäuen kann man auch am Rechner. Wir bleiben gespannt dran.

Zur Ergänzung sei nochmals auf die grosse Zahl an Spassforen auf Antivegan hingewiesen.



8 Responses to “Veganer, 10. – Soloprogramm.”

  1. Ooh 😦

  2. Hat was von „stiller Treppe“.

  3. 3 Rob

    Selbst wenn man nicht Vegetarierer, Extremist oder sonstwas ist, kommt man nicht um die Erkenntnis herum, dass die Erzeugnisse der Fleischfabriken elender Dreck sind. Wenn einem Themen Ökologie, Ökonomie, Artenvielfalt, Massenproduktion usw. egal sind, zwingt einen der reine Selbstschutz, die Finger davon zu lassen.

    Wenn mir schon eine Lebensmittelkontrolleur, gelernter Metzgermeister, erzählt, er würde nie im Leben eine Wurst essen…

    • Das sind Schauermärchen.
      Genau wie ich mir meine Produzenten von Obst, Gemüse und Getreide aussuchen und bei entsprechenden Quellen auf diese vertrauen kann, ist es mir möglich, diese Kriterien bei Fleischproduktion und -handel anzuwenden.
      Und in puncto Artenvielfalt gilt, dass gerade die Nachfrage nach bedrohten Arten zu deren Erhaltung beiträgt. (siehe schwäbisch-hällisches Schwein z.B.)

      • 5 Rob

        Wenn ich von Artenvielfalt rede, meine ich nicht ein Nutztier, das nur noch aus Liebhaberei gezüchtet wird, weil es für die industrielle Produktion um ein paar Prozentpunkte zuwenig rentabel ist. Sondern schon eher die Folgen der Massenproduktion.

        Natürlich: jeder kann 60 km fahren, um ein Stück halbwegs anständig produziertes Fleisch zu beschaffen. Aber nicht alle. So wie jeder reich werden kann, aber nicht alle. So wie jeder Bundespräsident werden kann, aber nicht alle.

        Kann man über Fleisch reden und dabei die 98% Müllproduktion der Industrie ausblenden? Masse und Qualität geht nicht zusammen.

        Und wenn die Leute selber schlachten müßten, oder wenigstens dabei sein, gäbe es morgen nicht mehr viele Schnitzelesser.

        Zumal ein Leben ohne Fleisch mitnichten ein karges ist. Im Gegenteil, man kann in Saus und Braus leben, das es nur so kracht.

  4. 6 Sus

    Also ehrlich: „Rattenstreichler“ … Jetzt bin ich aber beleidigt, ich hatte mal zwei!

    Liebe Grüße, rattenstreichelnde, fleischessende Sus

    • Oops – da kam was verkehrt herüber!

      Ich liebe Ratten – und das, obwohl ich noch keine gegessen habe.
      Der Ausdruck sollte nur kurz die widersinnige Auseinandersetzung beschreiben, die gerade bei den Veganoten auf VeganesAuge stattfindet. Da geht es um die moralischen Aspekte der Rattenbekämpfung in der Kanalisation und deren Bedeutung für das Leben an sich.
      Das bringt mich zu der Überzeugung, dass der Veganer auch Kakerlaken, Asseln, Milben etc. genauso schätzt wie Häschen und Lämmchen und alles daran setzt, deren Leben zu erhalten.
      Was mir unbehagliche Gedankengänge bezüglich veganer Wohnungen verursacht….

  5. 8 Sus

    War ja auch nicht bös gemeint.

    Aber ob ich Ratten essen wollen würde? Die Haustiere sind extrem krebsanfällig und die Kanalratten… och nö, lieber nicht.

    Aber so eine kuschelige Hausstaubmilbe hat doch was, oder?


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