Ostern. – Kinder, Feste & die Tiere.

28Feb08

Ostern steht vor der Tür. Zeit für Besinnung, Zeit, nachzudenken, Zeit zur Freude. Vorfreude.

Wir denken nach, besinnen uns auf erprobte Rezepte und freuen uns auf ein paar zusätzliche freie Tage, die wir bestens nutzen können/werden, um mit der Familie ausgiebig zu schlemmen und in fröhlicher Runde beste Getränke einzunehmen. Fasten eben.

Liebe Verwandte kommen zu Besuch; vielleicht gilt es, die Erbtante aufmerksam zu bewirten, vielleicht suchen wir selbst Onkel Egon heim. Den mit den guten Weinen im Keller und den Zigarren im Schrank.

Der Wermutstropfen fällt spätestens beim bevorstehenden Einkauf. Saisonal bedingt gestiegene Nachfrage herrscht und treibt die Preise in die Höhe. Ärgern und zahlen.

Nun zeigt sich der kühle Rechner, der eine Möglichkeit zur Alimentation wahrnimmt, über die sonst – wohl aus Pietät – eher geschwiegen wird.

Was haben uns doch die Bälger lieben Kleinen gepiesackt, genervt und beschwätzt, bis endlich das liebe Christkind den ersehnten lebenden animalischen Spielgefährten unter den Tannenbaum platziert hat. Bedingungen wurden geknüpft wie: „Du bekommst nur ein Tier, wenn Du Dich auch drum kümmerst und es allein versorgst!“ o.ä..

Klar, dass Eide geschworen wurden, damit der pelzige oder gefiederte Freund zur Familie stösst. Putzige Namen wurden ausgesucht, die Behausung fast stündlich gesäubert. Eine Woche lang. Dann lag es an uns. Man ist ja schliesslich kein Tierquäler. Wir haben es aber gewusst. Doch Rettung naht: Feiertage.

Was passt besser zu Ostern als Häschen und Möhrchen? Oder knuspriges Kleingeflügel? Meerschweinchen sind auch eine südamerikanische Spezialität.

Die Rezepte sind ja hinlänglich bekannt, die einzig drohende Schwierigkeit ist die Wortwahl beim Festschmaus. Hier empfiehlt es sich, die Kinder aktiv in das Essgeschehen einzubinden, etwa in der Art:

„Siehst Du, wie goldig sich Puschel an das Möhrchen schmiegt? –

„Schau doch mal, wie lustig Hansi mit den Speckstreifen aussieht, wie im Schlafanzug, oder?“ –

„Und mit der Möhre im Mund sieht Meerschwein Toto doch aus, als würde es Trompete blasen…“

Der Phantasie sind hier keine Grenzen gesetzt. Der gelungene Osterschmaus ist uns sicher. Word.

– Nur Veganer-Ostern sieht wohl anders aus. Die dürfen ja nicht mal die bunten Eier essen. Dürfen die die denn überhaupt suchen?

Fragen über Fragen.



7 Responses to “Ostern. – Kinder, Feste & die Tiere.”

  1. Der Profi-Veganer bastelt sich Ostereier aus Tofu. Bestimmt.

    Und äh … ich verschenke jetzt nur noch Wasserratten zu Weihnachten. Die werden allenfalls in Belgien auf den Grill gehauen. Aber da grille ich ja nicht.

  2. Meine Kinder wissen schon, dass ich bei allen Tieren gleich überlege, wie sie wohl gebraten schmecken. Deswegen haben wir nur Bienen.

  3. 3 kritzlibaer

    Mmmmh, Bienen, lecker …! Mit Rosmarin in Honig karmelisiert.

    Zoobesuche waren für meine KInder immer eine Qual, weil ich an jedem Gehege das passende Rezept bereit hatte. Eigentlich esse ich alles, was mehr als ein und weniger als fünf Beine hat und nicht sprechen kann.

    Veganer haben doch gar keine Eier. Nicht mal die männlichen.

  4. 4 fressack

    !

  5. @ kritzlibaer: Ich hatte da mal einen taubstummen Freund; der war ganz plötzlich nach einem Zoobesuch verschwunden …

  6. An Ostern gibt´s natürlich Lamm!

    @kritzlibaer: Kein Oktopus? Schade!

  7. Ach dann noch das: Bin mit der Familie in der Osterwoche in Frankfurt -Bergen-Enkheim finde ich auch. Aber gibt´s ´ne homepage? Speisekarte? Öffnungszeiten?


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