Oops!

26Nov07

Da bin ich wohl einem Veganer auf die Füsse getreten!

Ich halte ja mit meiner negativen Meinung über die armen Vegetarier und die noch – im Geiste – ärmeren, weil dogmatischen Veganer nicht hinter dem Berg. Auch scheue ich mich nicht, in deren Blogs munter zu kommentieren und unverblümt meine Meinung zu sagen. Das reicht schon mal bis „widerlich“ u.ä.

Da gibt es dann Mitglieder der Bloggemeinde, die eine Kritik nicht vertragen können und eine – gerne auch sachliche – Diskussion vermeiden, indem sie Kommentare nicht mehr zulassen. Das machen z.B. die Verquerschwurbler und Meisterfotografen des kulinarischen Stilbruchs auf „kulinariakatastrophalia“. Auch Kollege „Ente“ von „vegan cooking“ löscht Kommentare und schickt mir privat Beleidigungs-e-mails. Das ist noch lustig.

Dass aber Figuren wie „veganhooligan“ – natürlich ohne URL und anonym über alice-Server geschickt – direkt Gewalt androhen – siehe Kommentar zum Post „Engelskost – Apfel-Zwiebelcrème“ -, ist mehr als bezeichnend.

Die armen Tierchen schonen, bloss nicht auf ein Würmchen treten, am besten noch die armen Polyester am Leben lassen und anderen Kunststoff tragen, und dann sowas.

Pfui. Die sind hochgradig gestört und gehören behandelt.

Also, Veganerclique: mal kräftig in ein Wurstbrot gebissen, vielleicht kann man Eure armen Seelen noch retten.



50 Responses to “Oops!”

  1. am allerliebsten sind mir ja die veganer und vegetarier, die sich dan im tierschutz wichtig machen und arme hündlein und kätzlein retten. füttern die die viecher dann mit löwenzahn und soja?

    orentlich und artgemäss gehaltenes vieh, keine tiertransporte, keine schlachthöfe, vernünftige schlachtgesetze und wirklich gute fleischhauer (=metzger) und köche. und von jedem tier alles verwenden, was zu verwenden ist: eigentlich ja ohnedies alles. das wäre viel vernünftiger als dieses herumgeseiere.

    ausserdem – man korrigiere mich, wenn mir was entgangen ist – ich kenne keinerlei nicht-fleischfresser der gattung homo sapiens, der wirklich gesund aussieht. und auch keine nicht-fleischfresserin. alle irgendwie ein wenig blasser, farbloser, fader, vom aussehen und von der art, als der rest der menschheit. unbd ein wenig verbissener, in jeder beziehung. manchmal, wenn ich in einem lokal sitz‘ und so herumschaue, und denk‘, die/der bestellt jetzt grünzeug; zack, passt. merkwürdig, irgendwie.

    aber fisch essen die schon oft, weil, fisch ist ja kein fleisch. und wie die fische um’s leben kommen die dann auf den teller kommen, das ist ja bekanntlich was anderes.

    ‚tschuldigung, ich muss mich über sowas immer alterieren.

  2. Oops – entspringen dann Fresssack’sche Heiratsanträge bloß dem Wunsch, fleischlos verirrte Seelchen zu retten? 😉

    (Sachliche Diskussionen über Glaubensfragen – und Ernährungsüberzeugungen sind genau das – sind praktisch unmöglich, da hätte es Kelafs Kommentar als Beispiel gar nicht bedurft. Ich für meinen Teil missioniere nicht – und will auch nicht missioniert werden.)

  3. 3 fressack

    Genau das ist es – Du missionierst nicht. Aber gerade Veganer sind Dogmatiker. Genussfeindlich, wenn man sich manche Blogs ansieht. (Ente, da wird mit dem wüstesten Dosenzeug „gekocht“).
    Normale Vegetarier halte ich für therapierbar ;-))
    Ich hatte sogar mal eine Freundin, die Vegetarierin ist.
    Insofern sind meine Heiratsanträge durchaus ernst gemeint.

    @kelef: Zustimmung.

  4. Mir ist es schnurz, ob außer mir noch irgend jemand Gemüse isst – warum reagieren Fleischesser so irritiert, wenn andere Leute derlei nicht essen? Sollen doch froh sein, dass mehr für sie bleibt. 😉

    (Sooo schwer kann es doch eigentlich nicht sein, andere Lebensstile und Ernährungsformen einfach zu akzeptieren – und Kommentare à la Vegetarier sind therapierbar runterzuschlucken. Man erstickt nicht dran, versprochen. 🙂 )

  5. 5 fressack

    Das war ja auch nicht bierernst gemeint.
    Es geht mir nur um die Veganer und deren verkorkste „Toleranz“.
    Es bleibt bei dem Antrag.

  6. kulinaria katastrophalia sind doch keine veganer!
    ansonsten sollen leute tiere essen oder nicht, aber bitte keine ersatzreligion daraus machen.
    leider funktioniert der verzicht aber nur, wenn man sich selber staendig ueber die moralschiene rueckversichert, zumindest bei mir war das so und als ich merkte, das ich komisch und missionarisch werde, habe ich dann auch lieber wieder ein wurstbrot verzehrt, als mich selbst zu verbloeden.
    veganer ignoriere ich mittlerweile, meine neusten hassfiguren sind rohkoestler, die sich per flugzeug tropisches ins haus liefern lassen, damit ihre existenz nicht ganz so grau und truebe verlaeuft.
    die wuerde ich gern mal auf den grill werfen.

  7. 7 veganer

    es bringt einfach nix mit dir zu diskutieren, fresssack…

    wer mit so dummen vorurteilen in ne diskussion geht kann nicht ernst genommen werden

    .

    mehr wird von mir hier nich kommne…versuchs gar nich

  8. Also, dieser feige Kommentar in dem anderen Beitrag ist schon echt der Hammer.

    Habe noch keinen entspannten Menschen getroffen, der sich ausschließlich von Kaninchenfutter ernährt.

    ch würde mich auch den ganzen Tag ärgern und unerträglich werden, wenn ich mich so genußfeindlich ernähren würde.

  9. 9 fressack

    Ich freue mich über den Zuspruch, auch von der vegetarischen Fraktion, die ich ja NICHT verachte.
    Interessant ist ja, dass Vegetarier sich bewusst und vor allem bewusst originell und genussorientiert, d.h. anspruchsvoll ernähren (können).
    Das Veganerpack ist durch die Religiosität einerseits verblendet, andererseits stark eingeschränkt bei der Produktauswahl. Was die so an Ersatzstoffen, Dosen- und Tütenprodukten einwerfen, ist ernährungsphysiologisch grenzwertig.

    Und auf der Wiese grasen wie ein normaler Vegetarier können die auch nicht, es könnte ja ein Würmchen am Halm sitzen.

  10. 10 fressack

    Nachtrag @ nina:
    ich habe nicht behauptet, dass kulinariakatastrophalia Veganer seien, sondern dass sie a) Kritik nicht vertragen und b) die Auseinandersetzung scheuen.
    Über Inhalte und Form kann man streiten, sollte man streiten, aber auch demokratische Spielregeln befolgen.

  11. 11 fressack

    Da isser nun, der von mir genehmigte Kommentar von „veganer“.
    (Seltsamerweise wohl nach Uhrzeit einsortiert)

    Ich freue mich, wenn von dort nichts mehr kommt, es würden ohnehin nur platte Beschimpfungen sein.
    Kommt übrigens von vegan@kriegst_du_nicht.com

    Da lachen wir uns kaputt.

  12. 12 veganer

    mit der veröffentlichung meiner email adrese hast du dich soeben strafbar gemacht….

    weiteres folgt….

    (abmahnungen können teuer werden 😉 )

  13. 13 fressack

    Da sehe ich doch der gerichtlichen Auseinandersetzung gelassen entgegen.
    kriegst_du_nicht.com gibt es nicht, also auch keine e-mail-Adresse.

    Schick mir eine echte e-mail, vielleicht entschuldige ich mich.
    Ha, ha, ha.
    Übrigens schreibt man Adresse mit 2 „s“.

  14. 14 fressack

    Jetzt habe ich es auf allen Wegen versucht; selbst das richtig geschriebene vegan@kriegst_du_NICH.com gibt es NICH.
    Was sollen wir dazu sagen?

    Religiös, militant, und ein bisschen doof.
    Es fehlen halt die für die gesunde Entwicklung des Gehirns nötigen Spurenelemente, die im Fleisch enthalten sind.
    Jetzt lass mal Deinen Anwalt schreiben.

  15. Ich bin auch so einer. Ich halte dünne Scheiben vom Sirloin-Steak (medium-rare) gebraten, mit grobem Meersalz und frisch geschrotetem Pfeffer bestreut für ein Grundrecht und nehme für die beste grobe Bratwurst kilometerlange Umwege in kauf. Ein perfektes Wiener Schnitzel ist für mich die essbare Version von „Freude schöner Götterfunken“ (alle Menschen werden Brüder, wo sich sanft Panade wellt).
    Als Koch und Kulinariker, war mir die vegetarische Küche noch nie ein Problem sondern eher eine Herausforderung und mittlerweile eine abwechslungsreiche Notwendigkeit, wer will schon jeden Tag Fleisch. Probleme habe ich mit der Veganer-Küche. Sie erschien mir immer schon zu durchdacht, dogmatisch diskutiert, künstlich erschaffen und weit weg von den Menschen und ihren Grundbedürfnissen, um noch ernsthaft als kulinarisch zu gelten. Die zwei Veganer die ich kenne sind dennoch freundliche Menschen, einer spielt fleischsaftigen Hardcore in einer Band, verbietet sich aber auch Alkohol und Sex, der andere ist lebenslanger Demonstrations-Tourist für Tiere und gegen Pelze. Nett Typen, bißchen dünn, sehr engagiert. Das aber zu den Wesenszügen veganen Lebens auch Drohung, Dummheit und Beleidigung gehören, überrascht und erfreut. Da rücken wir ja mal näher aneinander und es ist endlich der Beweis erbracht, dass es mitnichten das Fleisch ist, das aggressiv macht.

  16. 16 fressack

    Besser kann man es kaum beschreiben, Herr Paulsen.
    Mein missionarischer Eifer gegenüber Vegetariern beinhaltet nun doch ein Augenzwinkern. Sonst könnte ich nicht ernsthaft der Hedonistin einen Antrag gemacht haben.
    Ausserdem esse ich selbst sehr gerne vegetarisch – als Beilage zu Fleischgerichten durchaus ein Hochgenuss.

    Leider ist es wirklich so, dass zu den Wesenszügen eines Veganers (und da kenne ich ein paar) die durch keinerlei Sachverstand getrübte Dogmatik gehört. Ich persönlich lehne Religion in jeder Form ab (oops! Wer wird jetzt beleidigt sein?), also auch die, die sich einen seltsamen Tierschutz auf die Fahnen geschrieben hat.
    Ich habe mittlerweile von unserem verwirrten Freund „veganer“ weitere beleidigende Kommentare bekommen, die zu dumm sind, um ihnen hier auch noch ein Forum zu bieten.
    Also landen sie da, wo sie hingehören: im Spam.
    Bin aber mal gespannt, wie er sich die juristische Verfolgung des verletzten Schutzes nichtexistenter Mailadressen vorstellt. Ich werde berichten.

  17. @fressack, nun ja gestört vielleicht nicht aber vielleicht mangelernährt…?
    behandeln kann mann dass nur mit omega und B12 z.B. Sauerkraut in rauhen Mengen mit allen unliebsamen Erscheinungen für die Umgebung…;-)
    Ich schliesse mich hier an : Bourdain: Schauen Sie sich mal eine Liste berühmter Vegetarier an. Ein gruseliger Haufen! Und ich rede nicht nur von Hitler. Vegetarisches Essen hatte immer eine politische, wenn nicht religiöse Dimension: die Kirche des reinen Körpers. Wo das Wort Reinheit fällt, ist das Geräusch marschierender Stiefel nicht weit. Ich habe einfach etwas gegen Dogmen. (http://www.sueddeutsche.de/leben/artikel/548/106442/)
    Eben leben und leben lassen solange s noch schmeckt !

  18. ich warte ja immer noch auf eine bewegung undogmatischer veganer, aber dies waere ja ein oxymoron..

  19. @ mutant, meinst du jetzt undogmatschig oder doch eher was mit Katze…;-)
    Was west afrikanisches könnt ich dir da bieten….

  20. manchmal hab‘ ich den eindruck, viele von den militanten „gesünder leben“ – fetischisten funktionieren über ein suchtverhalten. die sind eben süchtig nach nichtrauchen, vegetarisch, vegan, steinzeitkost, sport, etc., wie andere nach religion, gewalt, frieden, tierschutz, was auch immer. nimmt man ihnen das eine weg, dann suchen sie sich was anderes. oft führen auch minderwertigkeitskomplexe zu einem hineinsteigern in irgendwelche „vorschriften“, oder schuldgefühle.

    erhärtet wird diese meine these durch ein paar erlebniss – herrjeh, wiederum, was kenn‘ ich für leut:

    weg vom heroin – hin zum buddhismus
    weg von der p*rno-sucht – hin zum katholizismus
    weg vom alkohol – hin zum automatenglücksspiel
    weg von roulette – hin zur schauspielerei
    weg vom alkohol – hin zur fremdenlegion
    weg vom veganen – hin zum h*schisch
    weg vom kinderwunsch – hin zum tierschutz

    alles jeweils mit einer ernsthaftigkeit und einem missionarischen lebensstil, dass meinereiner ganz ängstlich und bänglich wurde.

    ohne ging es offensichtlich nie. liegt vermutlich an irgendwelchen rezeptoren im gehirn, müsste man einmal wissenschaftlich untersuchen.

  21. schoene liste!!
    das einzige, was bei mir halbwegs missionarischen eifer hervorruft (wie alle koeche bin ich stinkfaul), ist gutes essen. deswegen sind „sojasahne“ etc ja auch solche allergieausloeser bei mir: muell fressen ist keine akzeptable handlungsweise!
    (ich esse grade hafermakronen zum tee, schliesslich ist winter)

  22. 22 fressack

    Im Winter hilft auch Tee mit Rum…
    Gibt es ein Rezept für Hafermakronen?

  23. Auch ich mag Fleisch. Nichtsdestotrotz kann ich keinesfalls sagen dass ich Fleischesser für aufgeklärter, weniger missionarisch oder genussfreudiger halte als Vegetarier oder Veganer.

    Wer vegan leben will, hat das für sich entschieden- wer das missioniert ist halt das: ein Missionar. Und wozu die in der Lage sind wissen wir alle. Aber wer aufgrund von anthropoligischen Erkenntnissen, Gebissformen oder sonstigen Gründen die Meinung vertritt, der Mensch müsse Fleisch essen ist genauso missionarisch.

    Und das Argument das Veganer „genussabweisend“ sind ist doch nun echt Kokolores.

    http://www.millenniumrestaurant.com

    Es geht ja auch anders. Die Kochbücher kann ich nur empfehlen.

  24. 24 fressack

    Dann schau Dir nur mal die Zutaten bei „vegan cooking“ an. Und so sind die meisten.
    Vom biologischen Ansatz her ist und bleibt der Mensch ein Allesfresser.

  25. 25 veganer

    also schließt du aus zutaten dass essen nicht schmeckt?

    seeeeeeeeehr sinnvoll!

  26. – 250g Spaghetti
    – ne Dose Champignonköpfe (frische sind besser, hatte ich aber nicht da)
    – eine Paprika
    – eine Packung Braune Soße zum Anrühren ausm Supermarkt
    – eine Zwiebel

  27. Das sich auf den Seiten der Hard-Core-Vegans auch der ganze andere Spontikrams findet, wie Antifa, Antiausländerfeindlichkleitsdemos etc. findet, zeigt auf, das die nicht genussfeindlich sind, sondern nur ihren Aktionismus als persönlichkeits-indentifizierendes Schild verwenden unter dem Motto: „Schau her, wenn der Türke/die Frau/das Hamster/die Mastsau sich nicht selber helfen, kann da tue ich es.“

    Vegan zu Leben ist also kein Ausdruck der kulinarischen sondern der politischen Einstellung (zumindest für die meisten)

  28. @ loco en la cocina : ach deshalb braune sauce….,_)

  29. Naja, ich vermute sie würden eigentlich, wie ich, keine braune Sauce verwenden. Aber immer Tomate isst auch wohl langweilig.

    Übrigens bevor ich hier was auf Mütze kriege:

    Ich bin grundsätzlich allen gegenüber tolerant eingestellt, außer Laktose. Nur renn ich nicht durch die Gegend und versuche das auch jedem zu verdeutlichen.

    Ich habe nur eine Frage:

    das ist was z.B. in Knorr barune Sauce drin ist:

    Milchzucker, Stärke, pflanzliches Fett, Maltodextrin, jodiertes Speisesalz, Reismehl, modifizierte Stärke, Zucker, Hefeextrakt, Speisesalz, Zwiebeln, Gewürze, Karamell, Aroma (mit Weizen), Tomatenpulver, Sojasauce (Sojabohnen, Weizen, Speisesalz), Malzextrakt, Säuerungsmittel Citronensäure (E 330), Fruchtzucker, Thymian, Zwiebelsaftkonzentrat.

    Milchzucker kommt von Milch, also ist das nicht vegan, oder?

    So Veganer, jetzt kommen Sie! Ich bitte um Aufklärung

  30. 30 veganer

    du redest von knorr soße…ich nicht

    die von knorr is unvegan…die billige von lidl nich!

  31. 31 veganer

    btw…SEHR armer versuch uns in die rechte ecke zu rücken…was soll der scheiss mit „türken“ und „ausländerfeindlichkeitsdemos“??

  32. Mister Watson, ich kombiniere : Er weiss das die Sosse von L…. ist. sic ego demonstrandum oh… ähhh oder so ähnlich. Kurz um : (http://it.wikipedia.org/wiki/De_gustibus_non_est_disputandum)

    »Heißt du etwa ……….?«
    »Das hat dir der Teufel gesagt, das hat dir der Teufel gesagt«, schrie das Männlein, und stieß mit dem rechten Fuß vor Zorn so tief in die Erde, daß es bis an den Leib hineinfuhr, dann packte es in seiner Wut den linken Fuß mit beiden Händen, und riß sich selbst mitten entzwei.

    Gute Nacht !

  33. sauce vom kapitalistischen ausbeuter-schweine-laden lidl.
    trash bleibt trash.

  34. 34 fressack

    Meine Güte, was habe ich hier losgetreten!

    Ich glaube, mit den meisten unserer Bloggemeinde zu sprechen, dass sich jeder disqualifiziert, der auch nur irgendein Tütenprodukt verwendet.

    @veganer: Respekt! Hast es doch vom Spam hier herein geschafft. Solange Du keine Beleidigungen absonderst, darfst Du hier schreiben und wirst nicht gelöscht. Auf das anwaltliche Schreiben warte ich aber dennoch. Und zu „unvegan“ könnte man auch „normal“ sagen. Ist und bleibt aber Tütendreck.

    @vatel: Wenn ich keine frischen Champignons bekomme, koche ich eben mit etwas anderem und NICHT mit Dosenpilzen, nehme KEINE Tütensoßen, KEINE Tiefkühlware etc.
    Zeig mir einen Veganer, der sich mit frischen, möglichst biologisch erzeugten Produkten ernährt, dann ziehe ich vielleicht meinen Hut.

    Und ich will hier KEINE Verschiebung auf politische Ebenen. Das wäre zuviel der Ehre für diese seltsame Sekte.

  35. @fressack : Es handelte sich hier um um ein Zitat…. zwecks geschmackserkennung laut zutaten….siehe post 24
    ICH HASSE BRAUNE SOSSE (politisch wie kulinarisch)! ICH HASSE DOSEN UND TIEFKÜHLFRASS ETC…!

    ansonsten sagt mir mein feed reader das hier potential für ein neues finanziell einträchtiges blog liegt z.b.:
    -vatel powered by Hügli schrieb :…..
    -veganer powered by Lidl antwortete :…..
    -mutant powered by (Futu)rama :…..
    -fressack powered by suchdirwasraus moderierte:….

    Das ganze mit wechselnden Gueststar aus der Fernsehküchenpopwelt.
    …thats the way we make millions….

    Wie sagte Google am Anfang ?
    The only thing we do is searching for you…

  36. Ups,
    das wichtigste hab ich vergessen :
    Ich kann sie dir zeigen ich koch nähmlich für die ….!
    …rein beruflich natürlich…und mit Liebe !
    Berufsehre, versteht sich.

  37. @ veganer Bevor man schreibt sollte man eines können: lesen. Ich habe nie jemanden in die braune ecke gedrückt, veganer schon gar nicht. wenn Sie genau hinschauen sehen Sie das Wort ANTIausländerfeindlichkeitsdemo. Nur so btw…

    Grundsätzlich gilt: Egal ob vegan, vegetarisch oder fleischverwendend: Kocht gut und kauft keinen Scheiß Wenn man das tut, ist es mir egal ob Milch oder Eier drin oder nicht. Ich kann auch ohne, aber will es halt nicht immer. Was ihr tut ist euer Ding.

    So genug davon.

  38. 38 veganer

    @loco

    ok sry ich hatte mich echt in einem wort verlesen…d.adurch wurd die beudetung umgedreht

    @fressack

    die meisten veganerInnen ernähren sich so wie von dir gefordert….bio… regional… frisch…gesund
    ente und ich sind da nur ein teil einer minderheit innerhalb der veganen POLITISCHEN bewegung
    ja, du liest richtig…das hat was mit politik zu tun…auch wenn dus nich wahrhaben willst

    aber das wars nu endgültig von mir hier

  39. 39 fressack

    Drei Kreuze.

  40. „ente und ich sind da nur ein teil einer minderheit innerhalb der veganen POLITISCHEN bewegung
    ja, du liest richtig…das hat was mit politik zu tun…auch wenn dus nich wahrhaben willst“

    was genau ist an scheisse fressen politisch?
    sorry, aber das verstehe ich nicht.
    selbst, wenn man den scheiss bei lidl et al _klauen_ wuerde, muss man doch nicht den letzten mist nehmen.
    ich persoenlich gebe jedenfalls lieber dem verpeilten hippie geld, der das fleisch seiner galloways nur sehr widerwillig vermarktet 😉 als bei lidl evil dosenpilze zu kaufen.

  41. 41 fressack

    Zustimmung.

  42. Mensch Louie, was ist denn hier los bei Dir?! :))

  43. 43 fressack

    Hier wird die Rettung des Abendlandes versucht. Sind wir doch von Suinophobikern jeglicher Couleur – semitisch oder arabisch -, Veganern und – schlimmer noch – politischen Veganern umgeben und mitsamt unseren Grundwerten bedroht.
    Da hilft nur der unbeirrte Weg zu kulinarischen Weihen, das Festhalten an unseren (?) Maximen: Gut. Einfach. Verantwortlich. Nachhaltig.

    Ich alter Schelm könnte jetzt sagen: einfach hessisch.
    Aber ich bin bescheiden.

  44. Louie,

    ich bin auch bekennender Fleischfresser! Und all diesen Vegetarier bzw. Venganer kann ich nur entgegenhalten……Vorsicht, Hitler war Vegetarier!
    Nun, da ich in der Familie auch einen Vegetarier habe und damit einen reichhaltigen Erfahrungsschatz vorweisen kann, muß ich leider festhalten, Vegetarier bzw. Venganer sind einfach eßgestört!!!

  45. ach, vegetarismus war ja nun mal hitlers laesslichste suende.
    und auf der anderen seite war mahatma ghandi auch vegetarier. aber in erster linie asket, und askese finde ich total uncool.

  46. 46 aline

    Eine traurige Diskussion. Alle Vorurteile werden rausgeholt und sich gegenseitig an den Kopf geknallt, so dass ich nicht weiß, ob ich hier lachen, weinen oder es einfach nur ignorieren sollte.
    Ich ernähre mich vegan und bin weder essgestört, blass, dumm, militantisch veranlagt, intolerant oder asozial. Und ich möchte auch nicht mit Hitler verglichen werden, wtf!
    Es ist traurig und armselig, dass ich mich als Veganer ständig rechtfertigen muss. Wobei ich NIEMANDEN an den Karren fahre, weil er Fleisch oder andere tierische Produkte isst. Aber ich bin ständig der Depp. Nur weil ich für mich entschieden habe, dass ich es nicht vertreten kann, dass Lebewesen für meinen Luxus leiden müssen.
    Und diese Suchen bei mir nach anderen Fehler (Lidl, H&M, whatever) macht mich fertig. Nach dem Motto „wenn schon was falsch machen, dann auch alles“. Also wer bei Lidl kauft, kann auch ja gleich Fleisch essen. Blabla.
    Wie gesagt, eine traurige Diskussion, die mir bald tagtäglich unterkommt.
    Mein Motto: Leben und leben lassen. Lasst ihr Omnivore mich einfach in Ruhe, dann lass ich Euch auch. Macht ihr mich blöd an, kommt es eben zurück. Und im Endeffekt, aus ethischer Sicht: ich bin im Recht.
    Servus.

  47. 47 fressack

    Also, liebe Aline, zuerst ist ein Mensch für mich ein ernstzunehmendes und zu respektierendes Wesen. Blass, dumm, militantisch veranlagt, intolerant oder asozial habe ich auch Veganer bis jetzt nicht genannt.
    Als intolerant habe ich aber bis jetzt alle Veganer „kennen“gelernt. Die Flut der Hassmails, die ich bisher – alle von gefakten Absendern – erhalten und im Müll versenkt habe, spricht dafür. Und ja, ich halte sogar schon Vegetarismus für eine Esstörung, weil entwicklungsgeschichtlich ableitbar.
    Wenn Du hingegen so tolerant bist, niemandem an den Karren zu fahren, obwohl er Fleisch isst, wäre das ein echter Fortschritt und Du verdientest meine Hochachtung.
    Ich habe leider die Erfahrung gemacht, dass gerade der Veganer im Gegensatz zum normalen Vegetarier ein religiöses Sendungsbewusstsein entwickelt und alle Omnivoren als persönliche Bedrohung ansieht.
    Insofern bist Du hier auch willkommen und ich würde mich freuen, mit einem veganer eine sachliche und nicht von persönlichen Anfeindungen getrübte Diskussion führen zu können.

  48. 48 Lupus

    Wenn man je auf einem Veganerforum zu Gast war, wundert man sich nicht über den Stil des Schlagabtauschs hier… Aber ich bemerke mal für den Fall, daß noch jemals ein Mensch hier reinschaut:
    Ob man gut ißt oder sich von brauner Sauce (ob nun Pfui-Knorr oder Igittigitt-Lidl) ernährt, ist keine Frage der Ideologie, sondern der Intelligenz. Der Erfolg von brauner Fertigsauce basiert ja nicht auf ihrem Konsum durch eßtechnische Minderheiten. Um vegetarisch oder sogar vegan zu kochen, braucht man weder Dosenmüll noch braune Sauce, sondern lediglich ordentliche Rezepte, Lust und Liebe und frische Produkte. Ob nun vegane Ernährung gesundheitlich sinnvoll ist, sei mal dahingestellt. Aber wenn’s drauf ankommt, kann ich Platten mit Antipasti oder asiatischen Leckereien herrichten, an denen die einzige Veganerin auf der Party sich delektieren kann, bis sie vor Glück platzt.
    Genau. Und Gruß – Lupus

  49. 49 rocky

    ich darf hier kurz festhalen, dass man auch als veganer ganz entspannt leben kann. ich bin seit vielen jahren vegetarisch und seit wenigen jahren vegan (bis auf 3 tage im jahr – da bin ich vegetarisch), habe deshalb aber noch immer keine pelze besprueht, tiere befreit und auch nicht die lust am leben, essen und kochen verloren, geschweige denn abgenommen oder farbe verloren :-). der großteil meiner freunde isst tiere aller art und kommt sehr gerne zu mir zum essen, da man mir die freude am kochen und essen anmerken wuerde. genusz wird groszgeschrieben und gelebt. ich verwende gerne bio-gemuese oder lokale spezialitaeten. ich kann stunden mit einem bier in der hand am herd stehen und kochen. ich kann auch stundenlang essen – erst kuerzlich ein 14 (vierzehn!)-gaenge-menue in einem sternerestaurant (1 stern, 17 punkte im guide sowieso, alles vegan – bis auf das dessert). der chefkoch hat uebrigens auch spasz am veganen kochen und freut sich, wenn die veganer/vegetarier-bande bei ihm aufschlaegt. ich bin noch immer kerngesund, mein arzt will mich nicht sehen („kommen sie in zwei jahren wieder“) und ich missioniere auch nicht.

    was mich bei MANCHEN fleischessern allerdings wundert, ist die verteidigungshaltung, die sie sofort einnehmen, wenn sie hoeren, dass ich vegan bin. sofort wird mir erklaert, dass man ohne fleisch sterben muss und das pflanzen auch leben usw usf. – die fuehlen sich regelrecht ertappt. an diese kollegen: relax! ich tu euch nichts. esst soviel tiere wie ihr wollt. ich finde das zwar weder cool noch sinnvoll, bin aber schon zufrieden, wenn ich das nicht essen muss.
    und wie so oft im leben gilt auch hier: vorurteile, verallgemeinerungen und hitlervergleiche bringen uns nicht wirklich weiter.

    grusz, rocky
    (der respekt gegenueber mensch und tier schaetzt)

  50. 50 pope fnord

    @lupus

    definitiv gibt es einen gesundheitlichen aspekt der veganen ernährung.

    ich bin diätassistent und habe somit viel mit leuten zu tun, die eine krankheit haben, die diätetisch behandelt werden kann/muss oder sollte. unser großer „chef“, die dge, hält sich hier mitunter ein wenig bedeckt, die amerikanische und kanadische vereinigung von ernährunsmedizinern etc. rät schon seit 2004 eine vegane lebensweise für alle bevölkerungsschichten.

    momentan ergibt sich eine diätetische relevanz für erkrankungen wie hyperlipoproteinämien, hyperurikämie und die daraus entstehende gicht, für nierenpatienten, die bei veganer ernährung die dialysebehandlung hinauszögern können, diabetes, übergewicht, herzerkrankungen etc.

    viele dieser erkrankungen entstehen durch einen zu hohen verzehr an tierischen lebensmitteln und lassen sich so auch am besten durch verzicht behandeln.

    menschen sind immer noch als pflanzenfresser geboren, haben sich über die jahre evolutionstechnisch an andere nahrung gewohnt.

    was am anfang zum überleben notwendig wurde, ist heute ein standard, der trotzdem nicht gesund sein muss.

    die deutschen werden immer fetter und kränker. ursache ist eine falsche ernährung und die geht hier einher mit einem zu hohen, fast ausschlieslichen fleischkonsum.

    nebenbei hat sich auch die fleischproduktion in den jahren verändert. mittlerweile wird da viel eingesetzt, was nicht eingesetzt werden sollte. am ende isst das der mensch. guten appetit. geh doch mal zum lokalen veterinärmediziner, der wird dir da einiges erzählen. daraus entstehen dann resistente mrsa keime. aber daraus lernen tut man nicht, die menschliche blödheit ist nämlich unendlich.

    das daraus immer ein streit entstehen muss, ist komisch. ich selber werde fast immer mit blöden fragen oder vorurteilen konfrontiert wenn ich sage, dass ich bestimmte dinge nicht esse. doch, man kann tatsächlich ohne fleisch überleben und man ist mindestent genauso gesund.

    es gibt hier und hier faschistische einstellungen. diese auf bestimmte gruppen zu projezieren ist selbst ziemlich kurzsichtig.


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