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Uff is.

17Apr09

Auf Hochdeutsch: Es ist geöffnet.

Neue Gruft, neue Herausforderung.

Neues Umfeld, neues Konzept.

Neuer Bau.

Besser:  Historisches Wirtshaus Zum Neuen Bau.

Maintal.

Bilder und Infos folgen.


Es gibt sie, die innovativen Köche – Meister ihres Fachs.

Gefunden auf  kabelEins:

Küchenchef Steffen Joost, Speckers Landhaus, Potsdam, brät das ultimative Schnitzel, schwenkt es in viel Butter, damit sich die Poren der Panade schliessen und das Fleisch schön saftig bleibt.

Vielen Dank.


Mir ist es ja fast peinlich. Ob beginnende Demenz oder Überarbeitung (von was bloss?) – ich habe Schwierigkeiten mit Terminen.

Nachdem ich schon wegen der zu besuchenden Hochzeit den Termin am 30.05. verschieben musste, hatte ich völlig verdrängt, dass am 05. und 06.06. der Mozart in Würzburg auf dem Programm steht und die Liebste bereits die Karten geordert hat.

Ich bin untröstlich, dass ich nun letztmalig und endgültig den Termin für unsere Spassveranstaltung auf den

14.06.2009

Samstag,  13.06.2009

verschieben möchte. Hierbei stelle ich fest, dass der vorgesehene 06.  ohnehin ein Freitag ist. Komisch, nicht wahr?( Irgendwie muss ich in den Mai gerutscht sein…)

Ich bitte daher alle bisherigen Interessenten um erneute Terminbestätigung und die bisher Unentschlossenen, sich aufzuraffen. Auch Gäste und Anhang sind selbstverständlich willkommen.


Ein Schweinebraten (hat) durchaus etwas Transzendentes (…), wenn er gut gemacht ist.Denn es ist ja die Bestimmung des Schweins, gut zu schmecken.  Die Sau als entfremdetes Individuum, geworfen in eine gottgleichgültige Welt, kann ja als Bestimmung nur das anerkennen, was ihre Existenz verursacht und dadurch sinnhaft prägt, nämlich das Schweinsein, dem das Bratenhafte doch schon innewohnt. Die Sau muss sich doch selbst verwirklichen, indem sie sich in ihre, dem Seinzweck untergeordnete Rolle als Bratenscheibe fügt.

Dieter Nuhr


Soeben festgestellt, dass am 30.05. eine Hochzeit besucht werden muss, mit allen Konsequenzen.

Also bliebe der 06.06. (oder später).


Sorry, aber die Vorbereitungen für die neue Gruft nehmen Zeit in Anspruch.

Nach Auswertung der bisherigen Vorschläge und einiger privat geäusserten Wünsche scheint es sinnvoll, das Ganze zu planen für

30.05. oder

06.06.

Bitte um Resonanz.


Off topic und gerade frisch aufgeregt erkläre ich hiermit den Grund, warum ich nicht religiös bin:

Ein existierender und/oder gütiger Gott hätte das ganze massgebliche Gesocks vom Pontifex über Williamson bis zu Erzbischof Cardoso Sobrinho längst mit einem Blitz beim Scheissen getroffen.

Haut mir bloss ab.


Autor : haha (IP: 85.179.22.147, e179022147.adsl.alicedsl.de)
E-Mail : haha@dutrottel.de
URL    :
Whois  : http://ws.arin.net/cgi-bin/whois.pl?queryinput=85.179.22.147
Kommentar:
Ob du mit so ner Hackfresse irgendwo genommen wirst?

********

Eine andere Erklärung für diese Verfehlung als Kommentar zum Post „Tod eines Engels“ fällt mir nicht ein.


Gekämpft, gehofft und doch verloren.

Man darf  sich nicht in die Tasche lügen, auch wenn es schwerfällt und man an die Wende glaubt. Irgendwann sprechen die Zahlen für sich  und man muss dem Schrecken ein Ende setzen.

Für wirtschaftlichen Misserfolg – gerade bei Wirtschaften – kann es viele Gründe geben. Falsches Konzept, falscher Ort, falsche Gäste?

An der Qualität des Gebotenen kann es nicht gelegen haben. Zwei Sorten handwerklich gekelterte Apfelweine, 12 Sorten Winzerweine, gepflegte Biere inclusive Guinness, 130 Obstbrände, keine Dosen in der Küche und den Froster nur für Saucen und Brot; die Zubereitung vielleicht? Aufnahme und Plazierung in lokalen Fressführern und das Echo der Gäste bedeuten wohl das Gegenteil.

Vielleicht war es der nicht besonders attraktive Hof im Sommer, den der Hauswirt mit Beton- und Edelstahlcharme ausgestattet hat, vielleicht waren es die Süssgespritzte-Trinker, die heimlich zum Boykott aufgerufen haben, wer weiss.

Tatsache ist, dass übers Jahr im Schnitt täglich 15-18 Gäste gefehlt haben. Tatsache ist, dass auch der Hauswirt nicht bereit war, bei seiner sehr hohen Miete eine gewisse Flexiblität zu entwickeln. Dies wiederum vielleicht deshalb, weil er seit Juni mit mir nicht mehr persönlich gesprochen hat, dies wiederum, weil ich ihm die Meinung über sein Blockwartgehabe (tägliche Müllkontrolle, Ratschläge zum Führen des Geschäfts – „Sie müsse mal was schaffe und net Zigarrn rauche!“ etc.) gegeigt habe. Wer weiss, wer weiss…

Die Gäste kamen zum überwiegenden Teil aus Nachbargemeinden oder dem zweiten Ortsteil, direkt einheimische blieben eher fern.

So haben wir den Engel vor Weihnachten zu Grabe getragen. Der Partner versucht derzeit, mit geändertem Konzept – höhere Preise, eingeschränktes Getränkeangebot, zwei Köche, zwei Ruhetage – einen Neuanfang, hat aber einen ähnlichen Erfolg. Die Mission – meine Mission – ehrliche hessische Küche mit einem adäquaten Getränkeprogramm ohne Süssgespritzten in einen Frankfurter Ortsteil zurückzubringen, der vor sechs Jahren seine letzte von ehemals drei selbstkelternden Apfelweinwirtschaften verloren hat, kann man getrost mit einer leichten Bitterkeit als gescheitert betrachten.

Nun wäre ich ja nicht der, der ich bin, wenn ich nicht schon längst die Suche nach einer neuen Gruft, einem neuen Domizil aufgenommen hätte. Soviel sei hier nur gesagt, Verhandlungen werden geführt, Verträge sind vorbereitet, am Konzept wird nur noch feingeschliffen. Kleine, lockende Stichworte kann ich fallen lasse: Bier, hausgebraut, hessisch und spanisch verträgt sich bestimmt und alles wird gut.

Schliesslich brauchen wir Platz für die fress:publica09 im Mai.


Gerade eben aufgeschnappt in Polettos Kochschule.

Am Anfang des Satzes war ich noch guter Dinge und dachte, endlich eine, die es richtig weiss:

„das scharfe Anbraten (von Kaninchenfiletstücken) schliesst nicht die Poren, wie viele sagen, sondern das gibt Röststoffe…“

aber dann -  ich lasse alle Hoffnung fahren – :

„…und der Saft bleibt im Fleisch.“

Zu früh gefreut, sie ist auch so eine.