Fleischlos. – Ein Gastbeitrag.

14Jun10

Gastautor Alex – The Everlasting Club -

äussert sich passend zu Zeit und Thema:

Vegan. Was soll das ?

Ein Artikel aus gegebenem Anlass.

Der freiwillige Verzicht auf fleischliche Nahrung lässt sich in meinem Lebensraum besonders schön bei den pubertierenden Kindern von Freunden beobachten, die sich  seit einigen Jahren mit Vorliebe den „Veganer-Spleen“ aus dem vielfältigen Sortiment der für Teenager typischen Abgrenzungsrituale herauspicken; das scheint mächtig en vogue zu sein.

Meine Kumpels und ich sind früher in schwarzen Klamotten rumgelaufen, haben Punkmusik gehört und Drogen konsumiert, die heutige Generation grenzt sich von den „dekadenten“ Eltern auf die vegane Art ab, um zu zeigen, dass sie anders drauf ist. Meistens legt sich das ja wieder. Ernst nehmen kann man das eine heute so wenig wie das andere damals.

Fast ausnahmslos alle Veganer, die ich bislang kennengelernt habe, bewegten sich in einer Art esoterisch angehauchtem Raum-Zeit-Gefüge und fielen vornehmlich dadurch unangenehm auf, dass sie ihre Mitmenschen auf eine Art und Weise zu missionieren versuchten, die mit ihrem sektiererischen Gehabe den Zeugen Jehovas und Scientologen in nichts nachstehen.

Es ist gerade diese fast schon militant zu nennende Hirnwäsche, die ich besonders verachte. In unseren Breitengeraden freiwillig auf fleischliche Genüsse als Teil einer ausgewogenen Ernährung zu verzichten, grenzt meines Erachtens dann auch schon an Frevel, angesichts hungernder Menschen mit Blähbäuchen auf der Welt, die an den durch einseitige Ernährung ausgelösten Mangelerscheinungen krepieren und froh gewesen wären, sie hätten ihre Zähne mal in ein Tier hauen dürfen. Wenn der liebe Gott gewollt hätte, dass wir uns fleischlos ernähren, hätte er uns sicherlich nicht vier spitze Reisszähne und einen passenden Verdauungstrakt mitgegeben.

Ihr sagt es sei grausam, Tiere zu essen ? Mein Vorschlag wäre es, dass Ihr mal ein paar Tage in der Wildnis verbringt und Euch dort anseht, wie grausam es auf dem Planeten Erde wirklich zugeht. Und dann könnt ihr ja den Tieren erklären, dass es ganz doll gemein ist, die kleinen Tierkinderchen aufzufressen, die Mama gerade erst in die Welt gesetzt hat.

Fressen und gefressen werden. Das läuft seit Millionen von Jahren so, da werden ein paar Sektierer keinen Unterschied machen. Wer meint, durch den Wegfall der Schlachttierhaltung die Welt verbessern zu können, ist sicherlich auch vom Gelingen einer im kommunistischen Sinne gleichmäßig verteilten Armut der Bevölkerung überzeugt. Utopische Weltbilder, die sich ein Gene Roddenbery für sein Star Trek Universum nicht besser hätte ausdenken können.Der Mensch hat aber schon immer die ihm zur Verfügung gestellten Resourcen ausgebeutet. Dazu gehören vor allen Dingen auch andere Menschen. Die werden meistens zwar nicht gegessen, aber oft schlechter behandelt als so manches Schlachtvieh, siehe Fabrikarbeiter in China. Und die meisten Ochsen dagegen, von denen ich irgendwann in Form eines gut abgehangenen Steaks naschen darf, dürften ein erholsameres und stressfreieres Leben geführt haben, als der überwiegende Teil unserer Gesellschaft. Ich glaube das ein Fleisch essender Feinschmecker die ihm zur Verfügung gestellte Ware „Tier“ mit mehr Respekt behandelt, als so mancher Veganer, der heimlich die Tauben im Park vergiftet, weil sie ihm auf seinen neuen Wagen kacken. Es war dann auch keine einmalige Ausnahme, dass ich beobachten musste wie ein „Fleischloser“ sein eigenes Haustier vernachlässigt. Ein typisches Beispiel für das Verhalten der mit Pharisäern gespickten Gemeinde der Veganer.

Wir Feinschmecker zeigen wenigstens Dankbarkeit für die uns gebotene Artenvielfalt und zollen dem Tier auf unserem Teller den nötigen Respekt, anstatt lieblos irgendwelches Industrie-Mus in uns hineinzustopfen und mit asketischer Ignoranz den uns geschenkten Freuden zu versagen. Wir achten nämlich auf die Qualität unserer Speisen und lassen uns nicht von einer Reformhaus-Mafia abzocken, die Fleischersatz-Müll unter das unwissende Volk bringt, dessen fragwürdige Qualität und entsetzlicher Geschmack Rückschlüsse auf Ursprünge in den bereits erwähnten fernöstlichen Fabriken vermuten lässt.

Genauso blass und aller Lebenslust beraubt wie der für die Esoterik-Fraktion produzierte Fabrikmüll-Sojaburger sehen dann zumeist auch die traurigen Gestalten aus, die diesen elenden Mist fressen. Sie erinnern in ihrer grenzenlosen Naivität ein wenig an die 68er Kommune um Rainer Langhans. Mit erhobenem Zeigefinger, ausgemergelt und mit irrem Blick wird die fleischlose Revolution ausgerufen, die andere Hand in der Jute-Tasche, das Opal-Pendel immer griffbereit.

Das vollkommene Fehlen jeglicher Leidenschaft, Neugier oder Verlangen nach Qualität findet sich zwar auch in anderen Lebensbereichen wie Bildung und Kunst, ist in Bezug auf Essen aus heutiger Sicht aber ein besonders trauriger Verlust von Lebensqualität. Veganer, wenn Ihr mangels Lebenssinn in Eurer Überflussgesellschaft unbedingt Gutes tun wollt, dann kettet Euch meinetwegen im Urwald Brasiliens an einen Baum oder erklärt den Menschen, dass sie diese kleinen Gummimützchen überstülpen sollen, um zu verhindern das noch mehr Fleischfresser gezeugt werden. Irgendwas. Nur lasst uns Genießer mit Eurem sektiererisch aufgeblähten Weltverbesserungs-Gehabe in Ruhe.

„Wer nicht geniessen kann, ist ungeniessbar.“



82 Responses to “Fleischlos. – Ein Gastbeitrag.”

  1. Ach, ist ja irgendwie alles auch nichts Neues. Alle Veganer vergiften Tauben, sind blass und schwach, die Natur ist grausam, und es ist unmöglich, irgendetwas zu genießen, wenn man sich dabei keinen Kadaver in den Mund schiebt, natürlich nicht ohne ihm gleichzeitig den nötigen Respekt zu zollen.
    Trotzdem schöner Gastbeitrag. Geht’s das nächste Mal gegen das sektiererisch aufgeblähte Weltverbesserungs-Gehabe von amnesty international? Wenn Gott nicht gewollt hätte, dass es in China Fabriken gibt, hätte er sie ja kaum zugelassen, und die Schwächeren verlieren nun mal. Hirnwäsche, leidenschaftslos und qualitätsfeindlich!

    • Sorry, aber das ist für mich Wischi-waschi-Gebrabbel, besonders der letzte Satz. Uns qualitätsfeindlich zu nennen, ist eine Unverschämtheit.

      Ja, wir zollen den für unseren Genuss gestorbenen Tierpersonen höchsten Respekt, wenn wir sie möglichst schonend unter Beibehaltung der natürlichen Geschmackseigenschaften zubereiten und andächtig verzehren. Und Spass dabei haben.

      Ich denke, mindestens ebenso viel Spass, wie Ihr habt, wenn Ihr leckere Seitanschnitzel an Tütensoße mit Rohkostteller verzehrt. Und hinterher beim Coitus interruptus aufpassen müsst, weil die Pille durch ihren Laktosegehalt nicht vegan ist.

      Arme Häute.

      • Der letzte Satz bezog sich auf das sektiererisch aufgeblähte Weltverbesserungs-Gehabe von amnesty international.
        Welcher Teil des Gastbeitrags ist denn deiner Meinung nach nicht wischi-waschi, voreingenommen, verallgemeinernd oder schlicht ignorant? Weiß der Autor überhaupt, was sektiererisch bedeutet? Wie lange hat sich der Autor mit veganer Ernährung beschäftigt, um so genau darüber Bescheid zu wissen?

        Über 1000 Indizien gegen vegane Genussfeindlichkeit gibt’s hier: http://foodgawker.com/post/category/vegan/

        Personen Respekt zu zollen, indem mann sie ausbeutet und umbringt, würde ich als Zynismus bezeichnen, aber vielleicht spielt mir mein von Tütensoßen zersetztes Gehirn da einen Streich.

        Die Anti-Baby-Pille gibt es auch mit Zellulose statt Laktose; bitte recherchieren, dann erst lahme Witze machen.

      • 4 chusede

        zur pille möchte ich nur sagen dass es schon längst fortschrittlichere verhütungsmethoden gibt.

  2. 5 Nenia

    Wie ernst soll man denn jemanden nehmen, der sich selbst “Fressack” nennt? Und um direkt mal auf den schlimmsten Grad an Unwissenheit zu kommen: mangelernährten Kindern in der sogenannten “dritten Welt” währe auf jeden Fall geholfen, wenn die westlichen “FressSäcke” auf Fleisch verzichten würden und die dadurch vorhandenen landwirtschaftlichen Nutzflächen für den Anbau von Getreite etc. genutzt würde, das an Menschen “verfüttert” wird, statt an “Nutztiere”.

    Aber auf Minderheiten in welcher Form auch immer loszugehen war schon immer eine Spezialität Menschen “einfach gestrickter Intelligenz”, von daher erinnert dieser Hassaufruf auch eher an Kindergarten, als an ernstzunehmende Kritik…

    • Meine einfach gestrickte Intelligenz sagt mir zumindest, dass man Getreide mit “d” schreibt.

      Und falls Du es auch noch nicht kapiert hast, Du befindest Dich hier in der Foodbloggerszene, nicht im Enthaltsamkeits- oder Entsagungsforum.
      Uns schmeckts, wir essen gerne blutig, und wenn es die Definition Martin Deffners ist, bitte, dann sind wir eben auch zynisch.

      Aber schreibt nur fleissig weiter für eine bessere Welt, in der die Fischperson in Frieden mit der anderen Fischperson lebt und die vielen Insektenpersonen sich willig den Vogelpersonen hingeben.

      Tandaradei.

      • 7 Deadly

        Da gehst du aber nur einseitig auf seine/ihre Kritik ein.

        Deine Kritik, die aus obrigen Text herauszulesen ist, war schließlich, dass es “ein Frevel” wäre, wenn Menschen, sich entscheiden vegan zu leben, wo andere verhungern.
        Nenia hat dich dann darauf hingewiesen, dass fleisch verzehrende Menschen an eben diesem Hunger Schuld sind.

        Somit hat Veganismus eben nicht – wie du es hier hinstellst – etwas mit Tierrechten zutun, sondern eben auch starke humanitäre Aspekte (was “Tierrechte” ja beeinhalten). Sprich: Allein schon aus Menschenrechtsgründen sollte man sich dazu entscheiden, kein Fleisch zu konsumieren.

        Dir tun die “hungernden Menschen mit Blähbäuchen auf der Welt” doch Leid, oder nicht?

  3. 8 Alex

    Eigentlich sollte mit dem Beitrag alles gesagt sein, ich schreibe normalerweise
    lieber über angenehme und positive Ereignisse und wollte keine wissenschaftliche Abhandlung aus dem Thema machen.

    Es ist doch ganz einfach : Der Unterschied zwischen Veganern und Nicht-Veganer ist, daß die Veganer permanent anderen ihren Willen aufzwängen müssen, sie zur
    fleischlosen Ernährung bekehren möchten. Den Nicht-Veganern ist es schlicht
    und ergreifend EGAL. Sie laufen nicht durch die Welt und erzählen überall
    “Du MUSST unbedingt Fleisch essen!”. Der Veganer aber sagt : “Du solltest auf
    keinen Fall Fleisch essen”. Es ist dieser kleine Unterschied der uns hier so
    aufregt. Man könnte es auch mit den Religionen nehmen : “Der Islamist möchte
    jedem seine Weltsicht aufzwingen, dem Buddhist ist es schlicht egal was
    die anderen denken.”. So gesehen zähle ich mich zu den kulinarischen Buddhisten,
    rege mich aber wahnsinnig über die verbohrten Ansichten der Veganer-Fraktion auf. Mehr werde ich dazu nicht mehr sagen.

    Alex

    • 9 Nenia

      Immer diese Verallgemeinerungen… Alle Veganer missionieren und alle Fleischesser nicht. Mit Deinem “Artikel” tust Du jedoch genau das, was Du jetzt verurteilt: Du propagandierst ala “statt vegan zu leben tue dies, statt vegan zu leben tue das..” Ein Buddhist hätte jedenfalls über keine andere Religion einen derartigen Artikel verfasst.

    • Es ist doch ganz einfach : Der Unterschied zwischen Antirassisten und Rassisten ist, daß die Antirassisten permanent anderen ihren Willen aufzwängen müssen, sie zur Gleichbehandlung bekehren möchten. Den Rassisten ist es schlicht und ergreifend EGAL. Sie laufen nicht durch die Welt und erzählen überall „Du MUSST unbedingt Dunkelhäutige diskriminieren!“. Der Antirassist aber sagt : „Du solltest auf keinen Fall Dunkelhäutige diskriminieren“. Es ist dieser kleine Unterschied der uns hier so aufregt. Man könnte es auch mit den Religionen nehmen : „Der Islamist möchte jedem seine Weltsicht aufzwingen, dem Buddhist ist es schlicht egal was die anderen denken.“. So gesehen zähle ich mich zu den ethnischen Buddhisten, rege mich aber wahnsinnig über die verbohrten Ansichten der Antirassisten-Fraktion auf.

      Es geht nicht darum, ob Veganismus bei Jugendlichen beliebt ist, ob einige Veganer gerne Seitanschnitzel mit Tütensoße essen, ob bestimmte Gruppen auf ungerechte Sozialstrukturen aufmerksam machen und damit bei anderen Gruppen unangenehme kognitive Dissonanz hervorrufen, ob es irgendeinen Sinn ergibt, einem längst toten Tier Respekt zu zollen, ob dein oder mein Bild von der veganen Ernährung realistischer ist, ich gute dreißig Monate Erfahrung in Theorie und Praxis habe und du, Alex, und verbessere mich, wenn ich falsch liege, null, oder ob die „Wildnis“ ein permanentes Schlachtfeld voller Gefahr und Tod darstellt.

      Es geht darum, dass wir alle es nicht rechtfertigen können, empfindungsfähige Tiere als ausschließliche Ressource für unser Vergnügen zu behandeln, erst recht nicht, wenn es so leicht möglich ist, es einfach nicht zu tun. Es gibt kein Menschenrecht auf „Steakgenuss“, aber es gibt mehrere Zehntausend wohlschmeckende und nahrhafte Zutaten, die sich ohne absichtlichen, systematischen Mord gewinnen lassen.

      Anstatt die kulinarischen Vorlieben einiger weniger zum Allgemeinprinzip zu erheben und anschließend zu verdammen, solltest du auf deren Frage antworten, warum du die Versklavung von nichtmenschlichen Tieren gutheißen kannst, aber nicht die von menschlichen.

      Du hast einen esoterisch wirkenden Veganer kennengelernt? Aha! Du hast vier spitze „Reißzähne“? Oho! Der Mensch hat schon immer Ressourcen genutzt? Soso!
      Du bist der Ansicht, die Forderung nach Gleichbehandlung klingt verbohrt? Mag sein! Du hast dich nicht darum bemüht, dich vorher ein wenig über die vegane Küche zu informieren? Scheint so.

      Alles, was hingegen wirklich eine Rolle spielt, ist die Frage, wie du Leibeigenschaft, Qual und Mord nur für deinen Gaumenkitzel rechtfertigen kannst.

      Aus deiner überzeugten Haltung heraus fällt dir eine Antwort sicherlich nicht schwer.

    • 11 chusede

      wenn kaum fertigprodukte erhältlich sind die kein tier enthalten, die fleischtheke dreimal so lang wie die obst und gemüseabteilung zusammen ist, grosse werbeplakate von mc donalds an jeder strasse hängen kaum kekse, müslis, kuchen oder schokolade gibt wo keine tierischen produkte drin sind, geschätzte 80% der restaurants keine vegetarischen/veganen vor -haupt und nachspeisen anbieten, –> dann ist das eine permanente aufforderung zu “Du MUSST unbedingt Fleisch essen!”
      ps: kim wonderland hat zufällig bei vox das perfekte dinner gewonnen.

  4. Für mich ist das Recht auf Steakgenuss ein Menschenrecht.
    Genau wie das des Wolfs auf das Lämmlein.

    Übrigens ist der Terminus “vegane Küche” m.E. ein Widerspruch in sich.
    Solange in einer “Küche” entscheidende Teile – hier: Fleisch – fehlen, verdient sie diese Bezeichnung nicht.

    • Das Recht des Wolfs auf Lämmlein ist für dich ein Menschenrecht? Und du unterstellst allen Veganern, sie hätten ein Rad ab?

      Übrigens ist der Terminus „vegane Küche“ m.E. ein Widerspruch in sich.

      Das ist ganz allein dein persönliches Problem. Weit über 150 000 Google-Treffer für „vegane Küche“ pfeifen geradezu von den Displays, dass allein im deutschsprachigen Raum sehr viele Menschen in dieser Richtung einen weiteren Horizont haben als du. Ist da etwa eine kulinarische Entwicklung unbemerkt an dir vorbeigezogen? Vielleicht hast du kurz mal nicht aufgepasst, kann ja mal passieren, also Schwamm drüber.
      Dürfen wir jetzt trotzdem noch auf dein zweitbestes Argument zur Sache gespannt sein? Vielleicht wieder irgendwas mit Koitus? Das zieht immer und obendrein ist es auch noch lustig!

    • 15 chusede

      hier die menschenrechte: http://de.wikipedia.org/wiki/Menschenrechte
      ob da nun steakgenuss dabei steht ??
      erstmal aufmerksam durchlesen!!

  5. 16 Alex

    Ich wollte nicht mehr. Aber ich muss einfach.

    “Es gibt kein Menschenrecht auf Steakgenuss.”

    Dies mag Eure ethische Grundhaltung sein. Freiwilliger Verzicht. So wie manche
    Menschen “freiwillig” auf andere Dinge verzichten, auf die sie eigentlich Lust
    verspüren. Weil irgendjemand sie davon “überzeugt” hat. Mich kann man nicht
    überzeugen. Ich lebe so wie ich das möchte, mach wozu ich Lust habe und nehme
    mir was ich will, wann ich es will, und so wie ich es will. Ich habe nie danach
    geschrien geboren zu werden. Es gibt auf der Erde sicherlich größere Probleme
    als die der Schlachttierhaltung mit deren Abschaffung sich im Übrigen garnichts
    an den restlichen Misständen ändern würde, ausser das ein paar Millionen
    Steakfreunde reichlich frustriert wären. Ich bleibe dabei : Es ist totaler
    Schwachsinn mit erhobenem Zeigefinger herumzurennen und anderen Menschen zu sagen das sie irgendwas “nicht dürfen” wel sie dazu “kein Recht” hätten.
    Und komm mir jetzt nicht mit unserem “Rechtssystem”, wie ungerecht DAS ist
    können wir an anderer Stelle mal ausdiskutieren. Es gibt auf dieser Welt kein
    Recht und keine Gerechtigkeit. Seit froh für die paar Stunden die ihr auf
    einigermassen sicherem Boden in unserer westlichen Welt habt und lasst es Euch gut gehen! Sich selbst zu kasteien ist doch was für arme Irre. Oder Masochisten. Aber das soll ja voll im Trend liegen. Mir egal, kann jeder machen was er will.

    “Und irgendwann schenkt dann der Führer den Klonen eine Stadt”
    ‘Extrabreit’, 1981

    Alex

    • Ich wollte nicht mehr. Aber ich muss einfach.

      Einen verleumdenden (und komplett unfundierten) Blogeintrag unter der Kategorie „Veganerbashing“ veröffentlichen lassen und dann nach dem ersten Kommentar den Schwanz einziehen? Wie sieht das denn aus?

      Es gibt auf dieser Welt kein Recht und keine Gerechtigkeit.

      Na also, warum nicht gleich so? Da hättest du dir ja die ganze Mühe mit den pubertierenden Kindern, den Esoterikern, Gene Roddenbery und der Reformhaus-Mafia sparen können. Du bist der Ansicht, Tiere für dein Vergnügen töten lassen zu dürfen, weil es kein Recht gibt. Das hätte uns einige Missverständnisse erspart.

      Wieso aber legt ihr dann so viel Wert auf die Respektierung des toten Tieres? Macht das euer Wildnislöwe auch? Schließlich hat niemand ein Recht auf irgendetwas. Selbstbeschwichtigung? Oder ist das eine Art Tribut an die Seele des Opfers? Wollt ihr euch öffentlich den Anschein von Spiritualität oder Aberglauben geben? So hätte ich euch eigentlich auch nicht eingeschätzt.

      Alex, du nimmst in Kauf, dass Tiere für dich ihr Leben knietief in ihrer Scheiße verbringen müssen, aber wenn dich ein engagierter Zeitgenosse auf die Möglichkeit der veganen Ernährung hinweist, fängst du an zu weinen und schreibst verbitterte Gastbeiträge? Halte dich doch an deinen eigenen Rat und sei froh für die paar Stunden, die du auf sicherem Boden hast. Sei froh, dass du nicht von der Geburt bis zum Tod für das Vergnügen anderer ausgebeutet wirst. Wenn ein paar Veganer dich auf die mittelbaren Folgen deines Konsums aufmerksam machen, dann mag das für dich unangenehm sein, aber im Vergleich zu einem Bolzenschuss ist das ja wohl noch zu ertragen. Warst nicht du es, der gesagt hat, die Wildnis sei verdammt hart? Dann stell dich nicht so an wegen ein paar Informationen, die dir gerade nicht passen.

      Ich lebe so wie ich das möchte, mach wozu ich Lust habe und nehme mir was ich will, wann ich es will, und so wie ich es will. Ich habe nie danach geschrien geboren zu werden.

      Klar, so wie keiner der Mörder, Vergewaltiger und Menschenhändler je danach geschrien hat, geboren zu werden, wodurch irgendwie wieder alles in Ordnung geht.

      Es gibt auf der Erde sicherlich größere Probleme als die der Schlachttierhaltung mit deren Abschaffung sich im Übrigen garnichts an den restlichen Misständen ändern würde

      Dir ist aber noch nie in den Sinn gekommen, dass diese „größeren Probleme“ und „restlichen Missstände“ wiederum nur von zu vielen Menschen verursacht werden, die „sich nehmen was sie wollen“, Alex?

      Sich selbst zu kasteien ist doch was für arme Irre.

      Und wie passt das jetzt zur veganen Ernährung? Ich frage dich, Alex, wie viel Erfahrung hast du damit gemacht, wie viele vegane Restaurants und Kochbücher von innen gesehen, beim wievielten Versuch bist du zu der unumstößlichen Schlussfolgerung gelangt, vegane Ernährung sei Selbstkasteiung? Wenn du nur im Geringsten hinter dem stehst was du schreibst, wirst du mit einer ehrlichen Antwort keine Probleme haben.

      Mir egal, kann jeder machen was er will.

      Wie bitte? Hast du nicht erst am Montag an eben dieser Stelle geschrieben, es dürfe nicht jeder machen, was er wolle? Ich glaube, jetzt verstehe ich: Es geht dir gar nicht um Recht und Gerechtigkeit! Du willst weiterhin das essen, was du immer gegessen hast, und die anderen sollen dich in Ruhe lassen.

      • Ich glaube, ein Bolzenschuss ist humaner als das ständige Salbadern und wehleidige Anklagen.
        Und ja, wir wollen das essen, was wir immer gegessen haben.
        Und ja, vegane Rezepte sind nur insofern akzeptabel, als sie Beilagenrezepte sind. Tofu- und Seitan sind Vermeidungsfressen/Fakefressen.
        Und veganen Restaurants fehlt etwas. Fleisch.

      • Du hältst 2000 Jahre alte Grundnahrungsmittel für Vermeidungsfressen? Auf welcher Grundlage? Davon mal abgesehen, dass kein Mensch gezwungen ist, Tofu oder Seitan zu essen, nicht einmal Veganer? Wo ist da die Relevanz zum Thema? Zur Erinnerung, das Thema lautet: Nichtveganer bereiten Milliarden von Tieren aus Selbstsucht die Hölle auf Erden, aber wenn man sie nur darauf hinweist, fühlen sie sich ungerecht behandelt.

      • Obwohl es langsam mühselig wird:

        1. Seitan und Tofu sind für uns Feinschmecker geschmackloser Dreck, bestenfalls Surrogat, das nur “schmeckt”, wenn eine Menge Zutaten verwendet werden;
        2. Hier das Terrain der rücksichtslosen Geniesser ist, die kein Fleisch von Tieren essen, die “kniehoch in ihrerScheisse stehen”, sondern gezielte kluge Auswahl bei der Quelle ihrer Nahrung treffen.
        3. wir es langsam satt haben, mit der Tiermoralkeule bedroht zu werden.

        macht Euch doch lustig über uns, das kann spannedn oder unetrhaltsam sein.
        Wir wollen mit Euch ja auch nicht diskutieren, sondern uns über Euch lustig machen.

      • 21 chusede

        bitte dann auch die pubertierenden teenager in ruhe lassen und akzeptieren und ihnen nicht erzählen das sie irre, krank oder sonst was sind. kommt gar nicht gut.

  6. 22 Nenia

    Vegetarier und Veganer wettern und missionieren also ständig. Und warum stellt ihr beiden euch mit erhobenem Zeigefinger hin und wettert über Veganer? Wer im Glashaus sitzt….

    Und wer hat euch erzählt, für jeden Vegetarier oder Veganer bedeute seine Lebensweise Verzicht?

    Ich für meinen Teil kann nur sagen, dass es für mich eine Erleichterung war, als meine Eltern mir endlich erlaubten, dass Fleisch am Mittagstisch nicht mehr essen zu müssen. Wo ist da der Verzicht? Wo die Selbstkasteiung? Ich für meinen Teil müsste mich selbst kasteien, wenn ich Fleisch in welcher Form auch immer zu mir nehmen müsste. Und da werde ich nicht die einzige sein. Verallgemeinerung dieser Art zeugen also schlussendlich nur wieder davon, wie gut ihr beiden informiert seid. Ihr verlangt, dass man euch eure “fleischlischen” Genüsse lässt, warum könnt ihr im Gegenzug uns nicht unsere “unfleischlichen” Genüsse einfach lassen?

    Man muss sich hier mal die ernsthafte Frage stellen, warum ihr euch nicht einfach über eure kulinarischen Vorlieben austauscht, statt über Menschen zu wettern, von deren Lebensweise, Einstellung und Gesinnung ihr keinerlei Ahnung habt? Es entsteht der Eindruck, über eure blutigen Gaumenfreuden ist bereits alles gesagt, es muss ein neues Thema her und es liegt halt in der Natur des Menschen, anderen seinen Willen aufdrücken zu wollen…. Wenn man sich das hier so ansieht, gilt das augenscheinlich nicht nur für Veganer :-)

    PS: Wer Tippfehler findet, darf sie gerne behalten!

    • Liebe Nenia, wir wettern nicht, sondern zeigen Gefühle. Die reichen von belustigt bis extrem mitleidig.

      Und normalerweise würden wir uns tatsächlich intern über leckere Rezepte austauschen, wenn nicht immer wieder aus Eurem Lager die Missionierer sich befleissigt fühlten, mahnende Worte und Anregungen zu ethisch sauberem Leben einzubringen. Genau wie man mir vorwirft, auf veganen Webseiten zu “spammen” oder zu “trollen”, könnte man Euren Sendboten ein gewisses Mass an verblendung unterstellen.

      Ich diskutiere wirklich lieber mit Gesinnungsgenossen über den richtigen Garpunkt eines Schweinebratens, als fortwährend Veganer in ihren heimischen Gefilden zu pieksen und zu provozieren.
      Doch, halt! Das mache ich eigentlich doch wirklich gerne. Aus Spass an der Freud’.
      Hehehe.
      Oder, wie Frau Odoemena gerne schreibt: Mwuahhahahah….

  7. 24 Nenia

    Also da hier nicht ein einziges Mal auf Angesprochenes eingegangen wird, werde ich mir die Mühe nun sparen, diese Sinnlosigkeit hier weiter zu kommentieren. Da unterhalte ich mich lieber mit Meinesgleichen, die in der Lage sind, dem was ich sage zu folgen.

    Frohes Fressen wünsche ich :-)

  8. 26 Alex

    Wie bei allen Überzeugunstätern die mittels Hirnwäsche zu ihrem
    Weltbild gelangt sind (Zeugen, Scientologen, MLM-Mitarbeiter von
    Finanzdienstleistern…) wird auch hier wieder mal von den Veganern
    das alte Haarspalter- und “Word-im-Munde-verdreh” Psycho-Spielchen
    abgeleistet, inklusive aus dem Zusammenhang gerissener Zitate und
    Fragespielchen.

    Auf EINEN Punkt werde ich aber noch eingehen, Herr Daffner : Seit frühester
    Kindheit habe ich mich für Kochkultur begeistert und mich auf der ganzen Welt
    mit den unterschiedlichsten, oft sehr fremden und ungewöhnlichen, Speisen
    beschäftigt und dies immer als Kultur begriffen. Selbstverständlich habe ich mich
    auch im Zuge dessen mit Vegetarischen Gerichten und auch mit sog. Veganen
    Speisen auseinendergesetzt. Ich hatte sogar eine Beziehung zu einer Veganerin,
    die selbstredend bereits nach wenigen Wochen in die Brüche ging.

    Freiwillig auf Fisch und Fleisch als Teil einer wundervollen Esskultur zu verzichten käme für mich gleich mit dem freiwilligen Verzicht auf Kunst, Musik, Literatur und Film. Und es soll ja Kulturen geben, die auch diese Dinge als Werk des Teufels aus ihrem Lebensraum verbannt haben wollen, gell ?

    Nichts ist für mich schöner als die Kochkulturen dieser Welt und ich werde mir
    ganz sicherlich nicht diese wunderbaren Erlebnisse von ein paar für mich einer
    Sekte ähnelnden Mitmenschen vermiesen lassen.

    Lassen wir es doch dabei bewenden. Wie ein Freund kürzlich zu mir sagte “Das Leben ist zu kurz für so nen Scheiss.”

    Alex

  9. 27 Lena

    Danke vielmals für Ihren Gastbeitrag. Er ist wirklich amüsant. Vor allem wie Sie Ihre ignorante Lebensweise propagieren, den gegenteiligen Lebensstil niedermachen und mit Argumenten begründen, die einfach nur hergeholt sind.
    Wenn es nach Ihnen gehen sollte, müssten wir noch in Höhlen hausen, Mammuts mit unseren Reißzähnen fangen und ihr Fleisch in unserem Darmtrackt verdauen, der für diese Aufgabe zu lang ist und das Fleisch dort widerlich vergammelt. (Sie wissen doch, dass der Mensch vom Affen abstammt und nicht vom Löwen)
    Dies ist nur eine Korrektur Ihres biologischen Fauxpas.

    P.S.: Da Sie sich als Buddhisten sehen, wünsche ich Ihnen, dass Sie als Mastkalb wiedergeboren werden und einem Ihrer Anhänger einen köstlichen Gaumenschmaus bereiten

  10. 28 Alex

    Neben vielen anderen Dingen glaube ich auch nicht an Wiedergeburt.
    Auch bin ich Religionslos und keineswegs ein Buddhist. Wie (fast) alle
    zitierten Textstellen wurde, wie könnte es auch anders sein, auch diese
    aus dem Zusammenhang gerissen und verdreht. . Als Freigeist und Querdenker habe ich es schon immer abgelehnt, irgendwelchen seltsam
    anmutenden Strömungen zu folgen. Aber das hatten wir ja bereits. Sollte der Eindruck entstanden sein, es ginge mir nur darum pauschal Minderheiten zu denunzieren, so liegen Sie ebenfalls falsch. Weniger falsch hingegen lag wohl ich, was man von den Reaktionen ihrer Gesinnungsgenossen ableiten kann. Immerhin haben wir damit die wohl am stärksten frequentierte Comment-List des Blogs ausgelöst.

    Und nebenbei bemerkt kann ich mir schlimmeres vorstellen, als die von
    Ihnen favorisierte Gestalt eines Mastkalbs. Nämlich als Veganer wieder auf die
    Welt kommen zu müssen, daß wäre in der Tat unerträglich.

    Ich wünsche weiterhin viel Vergnügen. Offensichtlich haben Sie dieses Wort ja noch nicht aus Ihrem Sprachschatz gstrichen. Fast verwunderlich.

    A.

    • 29 Deadly

      Sie gehen schon wieder nicht auf das Argument der biologischen Gegebenheiten des menschlichen Körpers ein. Sehr schade!

      • Manche Kommentare hier müssen erst freigeschaltet werden. Ich nehme mir das Recht heraus, dies auch mal etwas später zu tun, da ich nicht den ganzen Tag an dieser elektronischen Kiste hänge. Also bitte keine Beschwerden.
        Zum Thema ist für mich genug gesagt.
        Wir esen Fleisch, weil es uns schmeckt.
        Dem Löwen schmecken wir auch.

  11. 31 Alex

    Zum Argument der biologischen Gegebenheiten habe ich mich doch schon dahingehend geäussert, daß unser Körper für die Verarbeitung von Fleisch
    bestens geeignet ist. Das sollte doch reichen ? Sollten Sie wirklich der Meinung
    sein, daß wir uns im Zuge der Evolution in Richtung fleischloser Verwerter
    entwickeln, dann haben wir ganz offensichtlich dieses Stadium noch nicht erreicht.
    Wie schon mehrmals an dieser Stelle erklärt, betrachte ich mein Los als
    “Allesfresser” aber nicht als Bürde, sondern als großartige Möglichkeit. Es kommt
    eben auf den Blickwinkel und die persönliche Einstellung an. Der Mensch belegt auf dieser Erde in Bezug auf das kosmische Ganze einen dermassen infinitisimal winzigen Teil auf der Zeitlinie und verfällt meiner Meinung nach viel zu häufig in Aktionismus, anstatt die wenigen ihm verbleibenden Stunden hier zu geniessen. Darin liegt meiner Meinung nach das Wurzel allen Übels, nicht im Tiere aufessen.

    Alex

    • 32 Purplemind

      Daß unser Körper für die Verarbeitung von Fleisch bestens geeignet ist, sollte als Argument ausreichen, Fleisch zu esssen?

      Nun, durch meine biologischen Gegebenheiten bin ich problemlos in der Lage in einen Kinderhort zu marschieren und dort ein paar mir körperlich unterlegene Bälger zu traktieren. Allerdings halten mich mein Mitgefühl und meine ethischen Grundwerte davon ab. So sollte es auch mit dem Verzehr von uns unterlegenen Tieren sein. Wer auch nur ein klein wenig Moral und Mitgefühl besitzt, der sollte verstehen, warum Menschen den Veganismus wählen.

  12. 33 Alex

    Zur Erheiterung und aus gegebenem Anlass :

    http://www.nichtlustig.de/toondb/100630.html

    Alex

  13. 34 Sense

    Guten Tag,
    mir ist klar, dass hier schon einiges zu dem Thema geschrieben wurde und dass man hier mit uns “ja auch nicht diskutieren, sondern [sich] über [uns] lustig machen” will, trotzdem möchte auch ich etwas anmerken.

    Anstatt in adäquater Weise zu argumentieren, lassen sich die Gegner dieses Blogeintrages lieber auf das gleiche Niveau hinunter und gehen diesem durchweg negativem und auf Provokation getrimmten Artikel auf den Leim.
    Auf diese Weise verstehe ich, dass sich die Herren Alex und Fresssack darüber lustig machen. Das gilt natürlich nur für die Art und Weise und nicht für den Inhalt. ;)

    Ihr Artikel zeigt, dass sie sich (gemäß dem von mir benutztem Zitat) nicht wirklich für den Veganismus/Vegetarismus interessieren und auch gar nicht verstehen wollen. Wenn man die Leute da abholen würde, wo sie sind, dann wäre unter Umständen eine normale Diskussion möglich. (Das gilt für beide Seiten)

    Ein paar “kleine” Punkte meinerseits:

    1. Vegetarismus/Veganismus mag oft in der Pubertät entstehen, aber dahinter steckt meist eine Überzeugung, die über das bloße Abgrenzen hinausgeht. Das sieht man, wenn diese Leute Jahre später noch vegetarisch/vegan leben.
    2. Ich kann nicht sagen, dass ich keine Vegetarier/Veganer kenne, die missionieren wollen und ich mag es genauso wenig wie sie, aber die Extreme gibt es überall. Sie haben sich möglicherweise in den falschen Kreisen aufgehalten und sollten sich mal mit rationaleren unterhalten. Dazu gehört auch, dass nicht wenige keine Esoteriker sind.
    3. EIne ausgewogene Ernährung stützt sich nicht auf Fleischkonsum, sonst würden alle Vegetarier/Veganer an Mangelerscheinungen etc. leiden und dem ist nicht so.
    4. Ihre Vergleiche mit Religionen und Kommunismus mögen auf den ersten Blick großartig sein. Leider sind sie nur Fassade und werden nicht weiter ausgeführt, sodass der (vermeintliche) Zusammenhang im Dunkeln bleibt und pathetisch nachklingt.
    5. Traditionen sind keine adäquate Erklärung für Handlungen oder sind sie für Hexenverbrennung etc.?
    6. Sie prangern Missstände an und zeigen damit die unmoralische Seite auf, aber was tun sie gegen diese Missstände? Ist das nicht ein Fall von Doppelmoral?
    Fleisch wäre auch nicht die Lösung gegen die Ernährungsprobleme der “Dritten Welt”. Diese sehr einfache Beschreibung lässt mannigfaltige politische, soziale, kulturelle Probleme unter den Tisch fallen. Außerdem könnte die Menge an Gemüse/Obst, die an Tiere verfüttert wird, locker mehrere Millionen Menschen ernähren.
    Gibt es in der Fleischindustrie keine Ausbeutung von Menschen?
    7. Was bedeutet, dass die Tiere “erholsamer und stressfreier” leben? An diesem Punkt wäre eine Ausführung (wieder einmal) gut, da vor allem die letzte Zeit gezeigt hat, dass das in den meisten Fällen nicht zutrifft.
    8. Als Genießer und Feinkostliebhaber kaufen sie ihr Fleisch bestimmt beim Bauern oder schlachten es selbst, denn wenn man sich als solche bezeichnet, kann man angesichts von Gammelfleisch, abgelaufenen Haltbarkeitsdaten, Schadstoffbelastungen etc. nicht mehr im Supermarkt einkaufen.
    9. Unsere biologischen Anlagen sind nicht ausschließlich auf das Fleischfressen angelegt, z.B. haben wir einen zu kurzen Verdauungstrakt im Gegensatz zu anderen Raubtieren oder man nehme die Laktoseintoleranz.

    Das wurde länger als gedacht. :)

    Mit freundlichen Grüßen
    C.W.

    • Erst einmal vielen Dank für den sachlichen und höflichen Stil dieses Kommentars.

      Auf die einzelnen Argumente einzugehen, finde ich müssig, da diese Aspekte hier und an anderer Stelle zur Genüge durchgehechelt worden sind.

      Einem Punkt möchte ich aber ausdrücklich zustimmen: Ja, wir interessieren uns nicht wirklich für den Vegetarismus/Veganismus. Wir haben uns bewusst für ein Leben MIT Fleisch entschieden, weil es besser schmeckt.
      Dass sich eine verschwindend kleine Minderheit zur moralischen Elite erklärt und gar für die gesamte Menschheit die Übernahme ihres Ethiksystems fordert, finde ich eher amüsant.

      Meinem Wertesystem genügt es völlig, qualitativ hochwertige Nahrungsmittel zu erwerben/verwenden. Diesen ganzen Dreck aus Qualzuchten und Massenhaltung lehne ich vehement ab.

      Übrigens wäre so etwas wie das gute Schwäbisch-Hällische Landschwein von der Erdoberfläche verschwunden, wenn es nicht so Fresser wie uns gäbe.

      • 36 Sense

        Ich gebe zu, dass auf die einzelnen Argumente einzugehen, den Rahmen hier wohl etwas sprengen würde. Leider kenne ich die Stellen nicht, an denen sie diese zur Genüge und fundiert diskutiert haben, denn ich kenne nur diesen Blogeintrag und hier ist es nicht oder wenig geschehen.

        Dass man einer Lebensweise nicht zustimmt oder entgegen dieser lebt etc., bedeutet nicht, dass man sich nicht für eine solche interessieren kann. Im Gegenteil: Andere Menschen und ihre Verhaltensweisen zu verstehen, drückt für mich ein gewisses Maß an Intelligenz (dass ich ihnen hier nicht absprechen will =), Sachverstand und einen Blick über den eigenen Tellerrand hinaus, aus, was diese Welt heutzutage bräuchte, um nicht im Egozentrismus des Einzelnen zu verschwinden.
        Ich persönlich bin mit meinem Lebensstil zufrieden, das hindert mich nicht daran, mich mit solchen, die diesen nicht teilen, ernsthaft auseinanderzusetzen, was wirklich sehr interessant sein kann.

        Ich möchte mich selbst nicht als moralischer als Fleischesser bezeichnen, obwohl ich meinen Verzicht als moralisch bewerte und deshalb danach handle. Ich würde auch keinem Menschen ohne Vorwarnung auf der Straße schlagen.
        Wobei man definieren müsste, was Moral für uns beide genau ist. Für mich ist es die Verhinderung menschlichen und tierischen Leids und das kann man auch erreichen, ohne dass sie auf ihren Fleischkonsum verzichten müssen.

        Wenn sie hier schreiben, dass sie nicht in den Supermarkt gehen und sich den letzten Dreck aus dem Tiefkühlfach etc. holen (was nicht nur für Fleisch gilt), dann werde ich ihnen das glauben müssen und hoffe, dass das stimmt. In diesem Fall sehe selbst ich als Veganer kein Problem.

        Dass Rassen gerettet werden, um zum Verzehr herzuhalten, ist ein etwas labiles Argument. Gut für die Menschen, selten gut für das Schwein.

        Mit freundlichen Grüßen
        C.W.

      • Ich habe bisher bei Veganern noch kein solches Verständnis gefunden; Respekt.
        Es ist in der Tat so, dass ich mich bemühe, keinen Dreck zu kaufen. Ich meide E-Nummern, wo es geht, verwende niemals Tüten, keine Fertigprodukte, kaufe seit 20 Jahren nur noch Bioeier, selbst für die Panade unserer Kotletts und Schnitzel werden diese verwendet. Ich trinke keine Limonaden, sondern gute Weine, Biere und Apfelweine. Wenn es nicht anders geht, dann eben nur Wasser, bevor ich irgendwelche Kompromisse mache.
        Und das Schwein, das ich esse, hat zumindest glücklich gelebt.
        Ich respektiere eines jeden Essgewohnheiten, sauer werde ich nur, wenn man mich mit erhobenem Moralzeigefinger missionieren will, wie das die meisten Veganer eben machen.

      • 38 Sense

        Leider ist ihr Respekt wohl wertlos, wenn sie ihn u.a. auf die Essgewohnheiten beziehen. Ein Grundrespekt sollte jedem Wesen gegenüber herrschen, den ihre Kommentare hier aber vermissen lassen.

        Leider gehen sie auch nicht auf die, sagen wir, “wissenschaftlicheren” oder fundierteren Argumente ein (nicht nur von mir, sondern allen), sondern ergehen sich in Meinungsbildern und Plattitüden, was ihre Behauptung bestätigt, dass sie nicht verstehen wollen.
        Daher kann ich verstehen, dass man ihrer beider Schreiben nicht ernst nehmen kann.
        Ein leider weit verbreitetes Phänomen in unserer heutigen Gesellschaft…

      • Pfffffft.

      • 40 Purplemind

        Sie erwähnen desöfteren die genussfeindliche Einstellung der Veganer und dass sie sich für ein Leben MIT Fleisch entschieden haben, weil es einfach besser schmecken würde.

        Tut mir leid, aber ich muss ihnen leider mitteilen, dass sie anscheinend nicht kochen können. Denn es ist nun wirklich ein Leichtes, Gemüse um ein vielfaches schmackhafter und vielfältiger zuzubereiten, als es bei Fleisch möglich ist. Und das sage ich ihnen als Köchin.
        Ich empfehle ihnen einen Basis-Kochkurs. Vielleicht kann man bei ihnen ja noch was retten.

      • Das ist eine ignorante Unterstellung. Ich kann sehr gut kochen und praktiziere das seit Jahren, zum Teil auch in eigenen Restaurants/Kneipen. Ausserdem liebe ich Gemüse. Ich verwende und esse davon sehr viel und in den unterschiedlichsten Zubereitungen. Ich habe hier in meinem Blog stets betont, dass ich sogar veganes Essen schätze – als Beilage zu meinen Fleischgerichten.

      • 42 Purplemind

        Soso, eine ignorante Einstellung…
        Ebenso ignorant wie der Artikel in etwa?

  14. 43 Michael

    Wow schöne Hasstirade inkl. übler Diskreditierung und Verbreitung falscher Tatsachen, das kann nicht jeder so gut wie Sie!!1

    Im übrigen behalte ich mir vor, den Blogbeitrag bei passenden Situationen zu verlinken, quasi als Abschreckungsmaßnahme (nein, damit ist nicht der Veganismus gemeint..). Aber ich denke das ist auch in eurem Interesse?

  15. 45 Fleischlos

    Hi!

    Kann es sein das Du an massivem Überblick leidest oder hast Du Deinen Hals bewußt retuschiert? Eine der vielen Wirkungen von Carnivor-Ernährung.
    Wie auffällig es ist, daß Fleischesser Parolen schwingen, Halbwahrheiten und Ignoranz verbreiten anstatt einfach neidlos anerkennen das andere einen besseren, gesünderen Weg gehen.
    Gruß!

    • Hi, kann es sein, dass Du an massivem Radverlust leidest (Rad ab, Du weisst schon)?
      Oder ist der B12-Mangel schuld an Deinen Kopffürzen?
      Besser und gesünder, ich lache mich kaputt.

      Und wieso sollte ich ein Jugendfoto retuschieren? Und was ist ein Überblick?
      Hirni.

  16. 47 Tim

    Der Vergleich mit dem Löwen hinkt gewaltig. Der Löwe frisst Fleisch, weil er ohne Fleisch nicht überleben könnte; sein Verdauungstrakt ist nicht darauf ausgelegt, (ausschließlich) Pflanzen zu verdauen, also könnte er ohne Fleisch nicht alle benötigten Nährstoffe aufnehmen. Der Mensch frisst Fleisch, weil es ihm schmeckt; er könnte auch ohne Probleme ohne Fleisch überleben, weil er sowohl ein Allesfressergebiss als auch einen Allesfresserdarm besitzt.

    Betrachten wir das ganze mal auf einer etwas höhere Abstraktionsebene:
    (Zur Begriffsklärung: Mit „Tier” können sowohl Menschen als auch nichtmenschliche Tiere gemeint sein.)

    –Fall 1–
    Sowohl Tier A als auch Tier B haben das Bedürfnis, zu leben.
    Damit Tier A leben kann, muss es Tier B fressen, und zwar unabhängig davon, ob Tiere A überhaupt töten will – der Überlebenswille ist einfach stärker und rechtfertigt in diesem Fall das Töten.

    –Fall 2–
    Sowohl Tier X als auch Tier Y haben das Bedürfnis, zu leben.
    Tier X hat die Wahl zwischen a) Tier Y zu fressen und b) Pflanzen zu fressen.
    Da Tier X sowohl durch a) als auch durch b) problemlos überleben kann, aber nur durch b) auch die Bedürfnisse von Tier Y berücksichtigt werden, wäre a) egoistisch und moralisch nicht vertretbar – das Bedürfnis nach „wohlschmeckendem Essen” wiegt wesentlich weniger als das Bedürfnis nach Leben und körperlicher Unversehrtheit.

    Als Mensch hat man zumindest in unserer Gesellschaft ganz einfach die Wahl, ob man vom Tod anderer Tiere profitieren will oder nicht. Würde ich zusammen mit einer Schafherde auf einer Insel festsetzen, auf der es nichts weiter zu essen gäbe, würde ich selbstverständlich die Schafe essen, bevor ich selbst verhungere, denn hier würde auch mein Bedürfnis nach Leben ins Spiel kommen. Dasselbe, wenn ich zusammen mit einem anderen Menschen auf einer Insel festsetzen würde, auf der es nichts weiter zu essen gäbe: Bevor ich verhungere oder von dem anderen Typen gefressen werde, würde ich versuchen, ihn zu töten und zu verspeisen – ganz einfach um zu überleben.

    • Sehen wir es doch einfach mal so:

      Indem ich Fleisch esse, beuge ich dem Fall vor, dass es plötzlich nur noch Gemüse gibt.
      Ich bin einfach ängstlich und mein Überlebenswille ist überdurchschnittlich stark ausgeprägt.

      • 49 Tiwu

        Für den Fall, dass es nur noch Gemüse gäbe, würde aber dennoch nicht der Überlebenswille greifen. Wer auf eine ausgewogene vegetarische/vegane Ernährung achtet, kommt wunderbar ohne Leichenteile zurecht – das weiß jeder, der sich auch nur ein bisschen mit Biologie auskennt.

      • Ich sage das jetzt hier und – hoffentlich ein letztes Mal – : Wir WOLLEN Leichenteile, Sekrete und Menstruations-/Ovulationsprodukte essen. Wir wollen Blutwurst, Steaks, Schnitzel, Tatar, Ragouts, Schinken, Eier, Käse – hmmm, Käse! – Geselchtes, Gesottenes, Geschmortes, Gebratenes, Rohes, Gekochtes usw. usw.
        Warum?
        Weil’s schmeckt und – wenn gut zubereitet – die Lebensqualität beträchtlich erhöht.
        Und dabei ist es uns scheissegal, ob eine winzige genussfeindliche Minderheit sich als Ethikkommission aufspielt und den Zeigefinger schwenkt.
        Schluss jetzt.

  17. 51 daniel

    Au weia, lasst die Leute doch essen, was sie wollen.

    Fleischkonsum ist beim Menschen wahrscheinlich vorgesehen, doch ist Massentierhaltung das auch? Einige mögen artgerecht produziertes Bio-Fleisch genießen, aber auch billiges Antibiotika-Fleisch beim Discounter verkauft sich auch gut.

    Der Verzicht auf Fleisch um der Massenproduktion entgegenzuwirken sollte für jeden nachvollziehbar sein.

    Manche Menschen ekeln sich auch einfach vor Fleisch, so wie man sich vor anderen Nahrunsmitteln ekeln kann.

    Wenn die Autoren des Blogs jedoch den Konsum von Drogen unproblematischer als den Verzicht auf Fleisch ansehen, ist jedoch schon alles gesagt.

  18. 52 AC

    Wer so einen Schwachsinn von sich gibt, hat wirklich keine Ahnung! Das Argument “Wenn der liebe Gott nicht wollte, dass wir Fleisch essen…. Fressen und gefressen werden, das war schon immer so” hat längst nen Bart! Wir leben in einer Zeit in der wie frei entscheiden können was wir essen, ohne dass davon unser Überleben abhängt. Und ja: Der Welt würde es besser gehen, wenn wir alle vegan leben würden. Schließlich verbraucht die Produktion von Fleisch ein Vielfaches der Pflanzenproduktion. Für ein paar Kilo Fleisch braucht man Unmengen an Wasser und Futter für das Tier, mit ebendiesen Unmengen an Ressourcen könnte man hungernde Menschen versorgen und zwar ein paar mehr als man damit Schlachtvieh ernähren kann. Näheres dazu ist z.B. hier zu finden: http://www.thilo-hoppe.de/cms/default/dok/234/234307.fragen_und_antworten_zur_welternaehrungs.html
    Wer in heutiger Zeit immer noch denkt, dass eine vegetarische oder gar vegane Ernährung völliger Humbug sei, sollte sich das 2x überlegen. Oben aufgeführte Gründe sind dabei nicht zu vergessen. Außerdem würde sicher kein Tier freiwillig vor des Schlachters Messer springen, um auf dem Teller des nächsten hungrigen Fleischessers zu landen. Die Menschheit nimmt es als viel zu selbstverständlich hin, dass sie über die Tiere “bestimmen” kann. Tja und was kommt dabei raus? – Richtig, leidende Tiere, die zuerst unter grauenhaften Bedingungen gemästet werden, um dann aufgegessen zu werden, aussterbende Tierarten, weil der Mensch ja immer alles im Überfluss besitzen muss usw. Wenn die Menschheit nicht endlich mal aufwacht und bemerkt, was sie für einen Scheiß macht, gibt es immer mehr und mehr Elend auf dieser Welt. Wollen wir das wirklich????
    Das Argument “Tiere essen doch auch andere Tiere” an zu bringen, halte ich ebenfalls für schwach. Tiere sind nunmal nicht so weit entwickelt wie wir, sie MÜSSEN andere fressen, um zu überleben, traurig aber wahr. Sie haben nicht die Möglichkeit sich pflanzlich zu ernähren. WIR haben diese Möglichkeit! Und wir sollten sie auch nutzen! Schließlich haben wir eine hohe geistige Stufe erreicht und somit die Fähigkeit darüber frei zu entscheiden wen und was wir essen. Und genau das sollten wir auch nutzen!

  19. 53 P

    Hab selten so gelacht.
    Die Angst des Fleischessenden Menschen vor seinen vegetarischen und veganen Mitmenschen ist zum brüllen komisch.
    Ein Mensch, der glaubt er wäre ein Raubtier nur weil seine Eckzähne spitz sind und sich vor Leuten fürchtet die nicht genau dasselbe essen wie er.
    Ich liebe so Leute. Das man genervt ist von dem ständigen Missionieren leuchtet mir dabei durchaus ein, aber dass man auf solche anders lebenden Menschen derart aggressiv reagiert.
    Was ist denn mit Indern? Die leben aus religiösen Gründen teilweise vegan. Aber wer Angst vor Leuten hat die nicht das selbe essen wie man selbst, der muss sich ja doch tierisch vor Menschen komplett anderer Herkunft füchten, oder?

    Aber über die biologischen Argumentationen komme ich irgendwie nicht hinweg.
    Insbesondere die Sache mit den Reisszähnen. Oh Mann. Ich hab echt geheult. Da hat jemand echt keine Ahnung was genau und exakt Reisszähne sind. Meinen Schülern habe ich das bereits in der 5ten Klasse erklärt anhand eines Hundegebisses und eines Menschengebisses.

    Aber ich fürchte das ich vergebene Liebesmüh. Da steckt zuviel Aggression und Unlust an einer Toleranz- oder Verständnisentwicklung hinter.

    Ich wünsche ihnen eine Fleischreiche, blutige Woche :)

    • Die Schüler Deiner 5. Klasse werden von Dir aber sicher nicht in Deutsch unterrichtet, oder?
      Überhaupt fällt mir auf, dass gerade die Kommentare von Veganern von grauslicher Grammatik und einer überdurchschnittlichen Zahl von Rechtschreibfehlern geprägt sind. Ich vermute da schon einen Zusammenhang zwischen Ernährung und intellektueller Kompetenz.

      Ach, und danke für das Beispiel mit den Indern.

      Für mich haben ja alle schon ein Rad ab, die sich vegetarisch/vegan “ernähren”.
      Wer das aber aus religiösen Gründen tut, bekommt von mir noch ein paar Mitleids- und Verachtungspunkte extra.

  20. 55 Daniel

    Zuerst: Ich bin auch Veganer. Und ich habe herzlich gelacht. Natürlich sind die Herren Fresssack und Alex geistig nicht genug auf der Höhe, um sachlich zu ARGUMENTIEREN, sondern sie beharren schlicht auf dem Standpunkt des wohligen Geschmacks, währenddessen sie diskrimienieren und maßlos verallgemeinern.

    Habe mich, wie schon erwähnt, herzhaft beölt. Besonders toll war der Absatz darüber, wie sehr die Veganer missionieren, aber die Kadaverfresser ja nie eben genau dieses tun. Stellt sich mir nur die Frage, wer dann die ganzen Spots sendet und Broschüren verteilt, indenen geradezu propagiert wird, wie gesund – ja lebenswichtig – Milch sei, und wie bekömmlich und gesund – ja lebenswichtig -, Fleisch und Wurst seien. Die Müllermilch und die CMA lässt grüßen. Da können wir Veganer ja froh sein, dass wir nicht zu indoktriniert versucht werden.

    Sie würden nicht mal ernsthaft über das Thema nachdenken, wenn sie ein beiderseitig sachliches Gespräch mit einem Veganer führen würden, der sie argumentativ völlig entwaffnet und auf jedes Ihrer “Argumente” eine plausible Antwort hätte. Ihre Reaktion wäre hinterher nur: “Mir schmeckt’s trotzdem – ich hör nicht auf.”

    Also mir ist egal, was diese beiden hier für einen Spaß haben, übrigens lege ich ihnen die nächste Staffel DSDS wärmstens ans Herz. Das dürfte ihrem Verständnis von Gedankenaustausch entsprechen.

    Liebe Mitveganer und -veganerinnen, die wollen doch gar nicht nachdenken. Im Gegenteil: In ihrem Trotz fühlen sie sich bestätigt, wie kleine Jungen, die einen Klingelstreich machen. Sie klingeln an, und rennen sofort weg – und wenn jemand unten tatsächlich auf den Summer drückt, freuen sie sich diebisch, weil jemand so blöd war, doch tatsächlich an die Tür gehen, weil es geklingelt hat…

  21. 56 pflanzenpower

    Bin ich glücklich, dass nicht ein einziger Vorwurf von Gastautor Alex auf mich zutrifft.
    Was ist besonders unzutreffend?
    Ich war 45 Jahre alt, als ich vegan wurde – kein Protest gegen die Eltern.
    Ich missioniere nicht und hole mir regelmäßig die Rückmeldung aus meinem Umfeld, ob das auch wirklich so ist.
    Ich lebe nicht gegen die gottgegebene Natur, weil der Mensch ein Allesesser (Omnivor) ist und sich somit im Gegensatz zum Fleischfresser (Karnivor) sehr wohl rein pflanzlich ernähren kann.
    Aus dem gleichen Grund muss ich auch nicht Raubtiere (Karnivore) bekehren, vegan zu werden, sie könnten es nicht mit ihrem Verdauungsorganen.
    Ja, die Welt ist ungerecht. Ja, es gibt Menschen, denen es sehr schlecht geht. Nein, das rechtfertigt nicht, dass ich Tiere töten müsste. Dadurch würde es keinem Menschen besser gehen.
    Ich vergifte keine Tauben.
    Ich habe keine Haustiere und wenn, würde ich sie nicht vernachlässigen.
    Meine Nahrung ist sehr lecker (Obst, Gemüse, Hülsenfrüchte, Pilze, Nüsse, Kartoffeln, Getreideprodukte, Wasser, Tee, Bier, Wein) und ich habe Lieblingsgerichte, auf die ich mich besonders freue und es ist kein lieblos produziertes Industrie-Mus.
    Ich habe viel Spaß in meinem Leben.
    Ich lasse mich nicht abzocken von einer Reformhaus-Maffia, sondern achte sehr sorgfältig auf die Qualität meiner Nahrungsmittel, die ich in vielen unterschiedlichen Geschäften kaufe.
    Mein Essen wird immer wieder von nicht-vegetarischen / nicht-veganen Freunden gerne gegessen zur Abwechslung, hat also keinen entsetzlichen Geschmack und kommt mehrheitlich aus der Region, in der ich wohne, bzw. aus Deutschland und Europa, aus Fernost so gut wie gar nicht.
    Mein Teint ist gesund, meine Haut sehr angenehm, meine Fingernägel ohne weiße Flecken (seit ich vegan bin) – bis auf meinen besser gewordenen Heuschnupfen seit ich vegan bin, fühle ich mich rundum gesund.
    Ich bin als Manager alles andere als naiv, bewege mich viel, kann auf Berge wandern, Inliner fahren, klettern, Fahrrad fahren und bin Open-Water-Diver (darf mit Geräten 18 m tief tauchen) und habe einen ruhigen, klaren Blick. Abgesehen davon bin ich erfolgreicher Mediator (Streitschlichter) – alles andere als irre also.
    Ich neige nicht dazu abergläubig zu sein und habe also auch kein Pendel, bevorzuge Stoff-Taschen und rufe keine Revolution aus.
    Ich bin bekannt für meine Neugier, meinen Qualitätsanspruch und für meine Leidenschaft für alles mögliche – habe schon 2 Häuser gebaut, viele Prüfunen bestanden, große Teams geleitet und vieles mehr.
    Ich finde es sehr lustig, dass mir von Gastautor Alex empfohlen wird, mich in Brasilien an einen Baum zu ketten, die Brasilianer im Umgang mit Kondomen aufzuklären und dadurch die Anzahl der nachwachsenden Fleischesser zu minimieren. Zu wenig Fantasie hat Alex sicherlich nicht. :-)
    Was er wohl mit diesem Beitrag erreichen wollte? Dass ihm jemand den ganzen Blödsinn glaubt? Sich einfach nur abreagieren auf Kosten von vermeintlich schwächeren?
    Ich lebe seit 24 Jahren vegetarisch und seit einem Jahr vegan. Mir geht es gut und ich freue mich, dass für mich keine Tiere in Käfige gesperrt werden usw.
    Ich empfehle jedem, sich ein eigenes Bild zu machen und eigene Entscheidungen zu fällen, egal welchen Druck das Umfeld ausübt. Und genauso empfehle ich auch jedem, die Entscheidungen anderer zu achten, solange diese demokratisch sind und die Rechte anderer Lebewesen nicht missachten.

  22. 57 Purplemind

    Hmm… ich könnte damit anfangen, hier mal alle Unverschämtheiten aufzuzählen, die sich in diesem Schundwer…. pardon, “Artikel” befinden, aber dann müsste ich wohl den kompletten Text hier rein kopieren, also beschränke ich mich mal darauf, ein paar herauszupicken, die mir ganz besonders gefallen haben.

    Zu behaupten, wer für einen Wegfall der Schlachttierhaltung kämpft, wäre kommunistisch veranlagt, ignoriert nicht nur sämtliche Fakten, sondern zeugt damit auch von feindseliger Dummheit. Das ist eine aus der Luft gegriffene Frechheit.
    Und Veganer sind also blass und ausgemergelt, vernachlässigen ihre Haustiere und vergiften ganz klar täglich im Park die Tauben. Ausserdem laufen sie natürlich nur in Hanf und Jute Klamotten rum und haben allesammt einen esoterischen Spleen. Was aber alles nicht so schlimm ist, denn nach der Pubertät legt sich dieser Blödsinn ja eh wieder…

    Und soll ich ihnen was sagen…ich glaube sie haben recht! Ich bin seit einiger Zeit Veganer und fühle mich auch schon ganz schwach und kraftlos.

    Oder auch nicht…

    Ich bin 26 – also schon lange raus aus der Pubertät – treibe viel Ausdauersport, ich trage aus gegebenem Anlass ausschließlich Punk-Klamotten, schei*e auf Esoterik und zähle mich ganz frech zu den Feinschmeckern. Ich bin nämlich Köchin!
    Und da ich unter einem Sternekoch gelernt habe, traue ich mich zu sagen, dass ich mit meinen veganen Köstlichkeiten jeden noch so fleischfixierten Kollegen locker an die Wand koche!

    Soso, fressen und gefressen werden? Die Menschen haben ja schon immer ihre Umwelt ausgebeutet, warum also mit Traditionen brechen und damit aufhören?

    Macht es ihnen wirklich gar nichts aus, hier offen zuzugeben, dass sie es emotionslos hinnehmen dass die meisten Menschen egoistische Barbaren sind und
    sie stolz darauf sind, dazuzu gehören?

    Meiner Meinung nach sind sie keinesfalls ein Feinschmecker, wie sie so gerne und oft betonen. Denn ein wahrer Gourmet veresteift sich nicht auf eine Art von Genuss – bei ihnen ganz klar der Fleischgenuss – sondern ist offen und neugierig auf Neues, wozu ganz klar auch vegane Speisen gehören. Dass sie eben diese aber so verteufeln (“Reformhausmüll”), zeugt nicht gerade von der Esskultur eines Feinschmeckers. Eher von der eines ignoranten Fresssackes.

    Eine Eigenschaft aus ihrem Text allerdings kann man ihnen ganz eindeutig zuordnen. Nämlich das fehlen jeglicher Leidenschaft. Alles, was sie mit Leidenschaft machen, ist andere Menschen – die aus irgendeinem Grund nicht in ihr Weltbild passen – mit erfundenen Fakten zu diffarmieren und zu beleidigen.

    Ich kann nur hoffen, dass SIE bald mal aus der Pubertät kommen und sich damit ihre kindische Aufsässigkeit und ihre Unverschämtheiten legen.

  23. 58 Colorama

    Kennen Sie das Wort “Toleranz”?
    Wissen Sie auch, was es bedeutet?

    Falls nicht – hier mal eine Definition;
    Toleranz ist allgemein ein Geltenlassen und Gewährenlassen fremder Überzeugungen, Handlungsweisen und Sitten.

    Um genau das bitte ich Sie – seien Sie tolerant.
    Wenn die vegane Ernährungsweise nichts für Sie ist,dann akzeptiere ich das. Aber bitte ziehen Sie nicht so schamlos über den Veganismus her, wenn Sie kein Hintergrundwissen zu dieser Thematik haben.
    Niemand zwingt Sie, vegan zu leben.Dann seien Sie aber bitte auch so fair, und lassen anderen Menschen denselben Freiraum und gewähren Ihren Mitmenschen das Recht, ohne tierische Produkte zu leben.

    Ich selbst bin ebenfalls Veganerin. Ich bin 19 Jahre alt und habe mich nicht für den Veganismus entschieden, weil ich mich “dekadent von meinen Eltern” abgrenzen wollte, sondern weil es für mich um die Tiere und deren Haltung geht. Mit meinen Eltern hatte ich nie Probleme und habe sie auch jetzt als Veganerin nicht, im Gegenteil, ich werde sogar unterstützt und wir haben schon viele Gespräche über das Thema Veganismus geführt. Außerdem hatte ich nie das Bedürfnis, mich von meinen Eltern abzugrenzen.
    Falls Sie das so erlebt haben, tut es mir Leid,aber schließen Sie nicht immer von sich auf andere, es gibt schließlich genug Menschen, die anders aufgewachsen sind.

    Und ein paar Anregungen, um Ihre Vorurteile zu beseitigen:
    - nein, ich habe keinen B12 Mangel.
    - nein, ich vergifte keine Tauben im Park.
    - nein, Veganismus ist kein Trend, sondern eine Lebensweise.
    - nein, ich stehe nicht auf Esotherik, ich studiere Theologie und habe weder mit den Zeugen Jehovas noch mit Scientology etwas am Hut.
    - nein, ich missioniere keine Menschen.
    - nein, mit meiner Ernährungsweise nutze ich nicht die Tatsache,alles zu haben, sondern gebe mich für andere Menschen und Tiere mit weniger zufrieden.
    - nein, ich alleine mache keinen Unterschied. Aber wir sind viele Veganer.
    - nein, ich bin kein Kommunist.
    - nein, ich unterstütze keine Kinderarbeit, sondern beteilige mich bei Amnesty International.
    - nein, ich lebe nicht in Askese. Im Gegenteil, seit ich vegan lebe, koche ich viel mehr und mir schmeckt das Essen besser.
    - nein, ich lasse mich nicht von der “Reformhausmafia” abzocken, ich kaufe nur Naturprodukte, die in purer Form vorliegen.
    - nein, ich rufe keine Revolution aus.
    - nein, ich besitze kein Opalpendel.
    - nein, ich bin nicht ausgemergelt, ein Arztbefund ergab, dass ich kern gesund bin.
    - nein, ich erzähle Brasilianern nichts über Kondome. Dafür gibt es den Papst.
    - nein, Veganismus bedeutet nicht “keine Lebensqualität”. seit dem ich diesen industriellen Unfug,der sich “Nahrung” nennt, nicht mehr konsumiere, habe ich deutlich mehr Lebensqualität als je zuvor.
    - nein, es ist nicht unsere Überflussgesellschaft, es ist eure.

    In diesem Sinne:
    Viel Spaß mit Fleisch, Eiern, Milch und Co.
    Ich wünsche Ihnen ein starkes Immunsystem, immerhin sind tierische Produkte gerade zu verseucht mit Medikamenten und Hormonen.

    PS: ach ja, in einem muss ich Ihnen doch zustimmen:
    Ich benutze Jutetaschen. Sollten Sie auch tun, wenn man so viel Fleisch tragen muss, schlägt Plastik ganz schön auf die Natur!

  24. 60 Gollum

    Sonderbar ist immer der Betroffenenaufstand, wenn jemand im Internet über die vegane Lebensart spottet. Der dabei sogern bestrittene missionarische Eifer zeigt sich schon darin, dass so viele sich berufen fühlen, “richtig” zu stellen. Erstaunlich für eine Diätform, der nach den zuverlässigsten Quellen (NVS II aus 2008) genau einer/eine von 1000 in diesem Lande anhängen. Und es ist leider nie der kleinste Ansatz an Selbstironie oder Selbstkritik zu erkennen, was ebenfalls schon ziemlich sicher zeigt, das wir es eher mit einer potentiell fanatischen Weltanschauung als der einfachen Frage zu tun haben, was denn gesunde, nahr- und schmackhafte Speise für den Menschen sei.
    Dabei wäre es doch so einfach: bleibt doch einfach mal locker. Quatscht nicht in 1011 Internetforen darüber, wie dumm und brutal die Welt sei, dass sie Eurer extremen Lebensweise nicht zu folgen vermag. Behauptet nicht ständig, Eure Lebensweise wäre einfach, “besser” und für alle Menschen geeignet, indem Ihr Euch auf eine einzige halbwegs repräsentative Organisation von Ernährungsberatern (die nordamerikanische ADA) beruft, während alle anderen auf dem Planeten zu großer Vorsicht mahnen. Glorifiziert bitte nicht ständig in unsinniger Weise die grausame “Veganisierung” von Küchenklassikern als “voll lecker” – das glaubt sowieso kein auch nur minimal gastrosophisch Verständiger – es gibt sicher eine ganze Reihe köstlicher rein pflanzlicher Gerichte, aber diese ganzen Nachahmungen mit vollem Einsatz moderner Fertigwarenindustrie sind nun mal immer zweit- und drittklassiger Ersatz, den man nur aus ideologischen Gründen schmackhaft finden kann. Ein Omnivore hat es überhaupt nicht nötig, sich auf diesen Quatsch einzulassen, da weltanschauungsmäßig völlig unbehindert.
    Also, weniger verbissen – Ihr könnt die Welt sowieso nicht retten, aber über schmackhaftes Essen und guten Wein kann man immer auch geistreich und humorvoll streiten!

    • Nach vollumfänglicher Zustimmung bleibt mir da nichts mehr zu sagen.
      So ist es.

    • 62 Purplemind

      “Sonderbar ist immer der Betroffenenaufstand, wenn jemand im Internet über die vegane Lebensart spottet…Und es ist leider nie der kleinste Ansatz an Selbstironie oder Selbstkritik zu erkennen, was ebenfalls schon ziemlich sicher zeigt, das wir es eher mit einer potentiell fanatischen Weltanschauung als der einfachen Frage zu tun haben, was denn gesunde, nahr- und schmackhafte Speise für den Menschen sei.”

      Ist es wirklich so unverständlich, dass man sich wehrt, wenn einem Unrecht getan wird? Wenn z.B. über SIE Lügen verbreitet würden (Sie wären Kommunist, würden Tauben vergiften, wären genussfeindlich…), würden sie sich denn nicht verteidigen wollen?

      Jeder darf sagen, dass der Veganismus für ihn undenkbar wäre und er nicht auf sein Fleisch verzichten könnte, aber es ist nicht richtig, einen Lebensstil den man nicht versteht zu diffarmieren und den Menschschen, die danach leben böswillig Unwahrheiten zu unterstellen.

      • 63 Gollum

        Wieso wird jemandem “Unrecht” getan, wenn er oder sie das Thema einer Glosse wird?
        Und ist hier irgendjemandem das Wort verboten worden? Im Gegenteil, dieser nette blog scheint äusserst tolerant zu sein und jede Art der Kritik zuzuklassen.
        Unverständlich ist mir die ganze vegane Jammerei weiterhin: wenn man sich für’s gute Essen interessiert stolpert man im Internet zwangsläufig auch über alle Arten von veganen Websites und Homepages, die vor Selbstgerechtigkeit und allerlei absurden oder auch hasserfüllten Darstellungen der omnivoren Realwelt nur so strotzen – und dort ist jeder Widerspruch gegen die verbreiteten Dämlichkeiten nomalerweise bei sofortiger Löschung verboten.
        Auch werden wieder allerlei Absurditäten als Kritik angeführt: dem Fleischliebhaber wird schnell mal wieder “Mord” etc. unterstellt, oder der Artikel komplett als “Schund” bezeichnet – trotzdem löscht der Blog-Betreiber es nicht.
        Solange Veganer mit ihrer für fast jeden Menschen absurden Weltsicht auftreten, als wären sie so eine Art gigantische “moral majority”, die dann eventuell noch so gerade die “verworfenen” Speisegewohnheiten aller anderen 99,9% in diesem Land toleriert (als ob sie je irgendetwas dagegen ausrichten könnten), solange werden sie wie alle überdrehten Prediger auf die Schippe genommen.
        Also, einfach mal einen Gang runterschalten, ein realistisches Selbstbild der eigenen Überzeugungen gewinnen, dann kann man vielleicht auch mal eine vernünftige Diskussion über Veganismus führen.
        Oder besser noch: wirklich gute pflanzliche Küche propagieren, die auch ohne eine Extraportion selbstgerechten Moralisierens schmackhaft ist, vielleicht gibt es dann auch mal Anerkennung statt Satire.

  25. 64 ich

    Mir ist alles egal………..

    Mit so einer Einstellung kommt man natürlich leicht durchs Leben.
    Man scheißt auf alles, sieht über alles hinweg.
    Leute mit der Einstellung, Menschen wären mehr wert als andere Lebewesen und können über diese bestimmen, tun mir nur noch leid.
    Ich selbst bin Vegetarier und es war die beste Entscheidung meines Lebens. Eier und Milschprodukte kaufe ich nur da, wo ich weiß, wie die Tiere gehalten werden.
    Ich habe Freunde und Familie, die Fleischesser sind. Ich habe ihnen dies nie vorgeworfen. Ich habe sie lediglich aufgeklärt, was sie da eigentlich essen. Aber letztendlich ist es jedem selbst überlassen, wie er sich entscheidet.
    Aber das man so arrogant über Veganer und Vegetraier redet hab ich wirklich noch nie erlebt!!!!!
    Fresssack was glaubst du eigentlich wer du bist???? Meinst, du kannst dir alles rausnehmen und nicht nur Tieren das Leben nehmen sondern auch noch abfällig über Menschen mit einer anderen Lebenseinstellung zu reden. Wenn du Fleisch essen willst, dann machs doch. Wenns dir guttut Tierleichen zu essen… Mach doch. ich muss ja nicht damit leben…
    Hast du dir eigentlich mal so richtig Gedanken darüber gemacht, warum sich Menschen dafür entscheiden, vegetarisch bzw. vegan zu leben? Mach das doch einfach mal. Ohne jede Vorurteile und Hetzereien.
    Wie gehst du durch dein Leben? Meinst wohl du bist perfekt. Alle anderen sind doof, haben eine scheiß Einstellung. Nur deine Meinung ist richtig? So jemandem wie dir kann man echt nicht mehr helfen. Hast du schon mal darüber nachgedacht, dass Menschen verschieden sind? Meine Freunde, die Fleischesser sind sehen wenigstens ein, warum ich Vegetarier bin und kommen gerne zum Essen zu mir. In meinem Beruf hab ich oft mit Vorurteilen zu tun. Ich arbeite mit behinderten Menschen zusammen. Wie oft muss ich mitansehen, wie abfällig diese Menschen behandelt werden, weil sie eben anders sind. Du bist bestimmt auch so ein Mensch, der findet dass behinderte Menschen in der Gesellschaft nichts zu tun haben.
    Dein arrogantes Verhalten gegenüber anderen ist wirklich traurig.
    Ich wünsche dir viel Spaß in deinem gefühlslosen, kalten Leben

  26. 65 pflanzenpower

    Die vegane Idee lässt euch nicht kalt, ihr könnt sie nicht einfach links liegen lassen, sondern müsst Energie aufwenden, um sie zu verspotten, zu bekämpfen.
    Es ist ein Geschenk, so ähnlich muss sich Gandhi gefühlt haben, als er für die Gleichberechtigung von farbigen Menschen gekämpft hat und dafür ins Gefängnis gesperrt wurde.
    Das tut mir gut und zeigt mir, dass ich genau auf dem richtigen Weg bin mit meiner Entscheidung, dass für mein Essen kein empfindsames Lebewesen mehr eingesperrt, gequält und getötet wird.
    Ihr entscheidet euch jeden Tag anders. Wenn ihr Glück habt, geht es euch mit euren Entscheidungen genauso gut, wie mir mit den meinen.

  27. 66 Alex

    Die Art und Weise wie hier seitens der Opposition mit einem absichtlich mit Satire und Übertreibungen geradezu überladenen Text umgegangen wird, bestätigt mich in meinen Vermutungen, daß die spaßbremsende Gemeinde der Veganer hochgradig übertrieben sensibel auf alles reagiert, was nicht in ihr Weltbild passt, was typisch für Fundamentalisten jeglicher Coleur ist. Hätte ich Juden, Islamisten oder Apple-User (nichts gegen Letztere) diffamiert, ich hätte nicht weniger Hasstiraden ernten können.

    Sich mit dem Lebensprofil des erfolgreichen Häuselebauers und Hügelkletterers aus dem mittleren Management gegen einen satirischen Text zur Wehr zu setzen ist wesentlich pubertärer als die mir im gleichen Konsens unterstellte pubertäre Verhaltensweise aus der ich mich doch bitte zeitnah zu befreien hätte. Gnädigste, seien Sie versichert das ich bereits seit 20 Jahren als selbständiger Unternehmer mehrere Firmen geleitet, verkauft und aufgebaut habe. Von Pubertät kann hier wohl keine Rede mehr sein, auch wenn ich meinen Lebens-Sinn nicht darin begreife, ausschließlich gesund, ausdauernd und mit gestähltem Körperbau ein Abziehbild eines Leni Riefenstahl Panoptikums zu repräsentieren und dies in Form von in diesem Land ohnehin masslos überteuerten Bauwerken und langweiligen Landbegehungen zur Schau zu stellen. Für mich zählt einzig und allein der Genuss des Augenblicks, weil ich gelernt habe, wie vergänglich das Leben sein kann. In diesem Zusammenhang dürfen Sie auch gerne erfahren das Leidenschaft für mich maßgebend im Leben ist, aber es entspricht der Engstirnigkeit ihrer Gleichen, dies einem Menschen abzusprechen, der nicht ihrer verblendeten Lebenseinstellung verfallen ist.

    Wenn mich morgen ihre Genossen meucheln sollten, weiss zumindest ich, daß ich gelebt habe. Wenn mir etwas „über die Hutschnur“ geht, wie man im Altdeutschen wohl sagt, dann lass ich es raus. Eigentlich habe ich keine Lust mehr, mich zum Thema zu äussern, fühle mich aber dem Betreiber dieses Blogs verpflichtet. Sowohl mein Text durchaus provokativ und übertrieben ist, so fundieren dennoch alle Aussagen auf von mir in vielen Jahren gemachten Beobachtungen. Sollten SIE (ja, SIE!) keine Tauben vergiften, ohne Opal-Pendel auskommen und aufgrund ihres frischen, fleischlosen, friedfertigen Lebens die Ausstrahlung eines Supermodels haben, ohne retouschierte Fotos, groben Poren und „Überblick“, dann beglückwünsche ich Sie dazu. Machen Sie weiter so. Schöne Neue Welt.

    Ich kann mit Worten garnicht zum Ausdruck bringen wie sehr mich dieses in jüngsten Zeiten hochgewürgte Streben nach blankgeputzter „political correctness“ und linksgeschraubtem, fleischlosem lifestlye, mit seinem ganzen auf unterwürfigem Glauben basierenden, Welten-rettenden , volksverarschenden, aufgehübschten, Aktionismus ANKOTZT. Typisch für den meisten Mist der aus den USA zu uns rüberschwappt (Danke an Herrn Gollum für seinen objektiven Beitrag hierzu).

    Was soll denn als nächstes kommen ? Jeglichen Freidenkens beraubte, glattrasierte Zwidder, die sich weigern Artischocken zu essen, weil irgendein Wissenschaftler vermeintliche Lebenszeichen im Gemüse zu erkennen glaubt ? Gentechnisch auf ihre Nahrungsaufnahme getrimmte Embryos ? Das Verbot des Begehens öffentlicher Wälder weil dadurch Milliearden von mitfühlender Insekten zu Schaden kommen ? Die Entdeckung das auch Gemüse Schmerzen beim Ernten empfindet ? Todesstrafe auf männliche Masturbation wegen sinnlosem Vergeudens und Völkermordes an Spermien ? Der Nachweis das auch Viren, Sporen & Bakterien ein Recht haben zu Leben ?

    Einer perversen Herde gleich entfremdet Ihr Euch vom natürlichen, menschlichen Leben, mit seinen normalen Bedürfnissen, gleichwohl unter dem Deckmantel des Tierschutzes, vorgebend gerade das natürliche Leben vorzuleben, und entzieht Euch selber in freiwilliger Verblendung den Euch gebotenen Genüssen des Lebens, so wie der Hassprediger die Popmusik und die Nacktheit verdammt. Ihr predigt die neuen Regeln und verdammt all jene die Euch nicht folgen mögen als rückständig und steinzeitlich. Dabei merkt ihr widerlichen Zombies garnicht das ihr nichts weiter seit als ein Opfer der Führer einer vermeintlich neuen Weltordnung, geboren aus der Gnade fehlender, echter Nöte.

    Das ist es was ihr seit. Eine Herde aus gebremstem Schaum.

    Ich habe keine Angst vor Euch, ich habe Angst vor der Zukunft die ihr gestaltet. In so einer faden Welt will ich nicht mehr leben.

    Wie ein leider häufig geschmähtes Mitglied einer gewissen Religionsgruppierung einmal so treffend gesagt hat : „Ein Miteinander ist nicht möglich, höchstens ein friedliches Nebeneinander.“. In diesem Sinne.

    Alex (klingt doch irgendwie ehrlicher, als „Pflanzenpower“, oder ?)

    • 67 ellibiss

      “Genüsse des Lebens” scheinen für dich Fleisch und andere Produkte tierischer Abstammung zu sein.

      Aber andere Menschen empfinden vielleicht andere Dinge als Genuss. Nicht alle Menschen haben den gleichen Geschmack.

      Ich liebe Kekse über alles. Und als Veganer muss ich nicht darauf verzichten.
      Auch Joghurt mag ich sehr gerne. Veganer Joghurt schmeckt genausogut/besser als joghurt auf milchbasis.
      erdnussbutterbrote sind für mich der himmel. am besten mit marmelade.
      würdest du nicht auch erdbeeren, himbeeren, pfirsiche und aprikosen als genuss bezeichnen?
      Und probier doch mal Taifun Tofu Rosso (mit getrockneten Tomaten, Oliven und provenzalischen Kräutern, das Soja wird übrigens ins deutschland und österreich angebaut) , für mich war der Genuss dieses produkts eine pure offenbarung.
      sojawürstchen und steaks finde ich übrigens auch widerlich. genauso wie ich noch nie schweinebraten, rindersteaks und hackfleisch mochte.

      wenn fleisch für dich ein genuss ist, schön für dich.
      aber bitte denk nicht, dass alle menschen die gleichen lebensmittel mögen.

      und schließlich sollte man nicht die vielen anderen genüsse des lebens vergessen, für die kein tier leiden musste:
      an einem sommertag im gras liegen, einen schönen roman in der hand, schwimmen, sich beim laufen, radfahren, fallschirmspringen, bungeejumping, skifahren oder was auch immer man für einen sport mag sich den wind um den kopf wehen lassen, andere menschen lieben und geliebt werden, einen schönen film gucken, tanzen und singen, die freude, zu lernen, reisen und neue welten entdecken, ein glas wasser trinken, wenn man grade sehr durstig ist, von einem kalten winterspaziergang heimkommen und sich bei einem tee/kaffee/kakao(geht auch mit sojamilch) aufwärmen, massiert werden und massieren, sich künstlerisch betätigen oder kunst genießen….

      ich hoffe, du siehst ein, dass man auch ohne tierische produkte durchaus ein genussvolles leben haben kann…

      • Es ist bemerkenswert, dass für Dich Genuss mit dem Konsum von einem schönen Glas Wasser bei Durst (ich trinke da Apfelwein) und Kakao/Tee/Kaffee bei Kälte (da trinke ich Rotwein oder Schnaps) zu Ende scheint.
        Ich folgere, dass für Dich der Genuss von Alkohol unveganes No-Go ist.

      • 69 chusede

        “Es ist bemerkenswert, dass für Dich Genuss mit dem Konsum von einem schönen Glas Wasser bei Durst (ich trinke da Apfelwein) und Kakao/Tee/Kaffee bei Kälte (da trinke ich Rotwein oder Schnaps) zu Ende scheint.
        Ich folgere, dass für Dich der Genuss von Alkohol unveganes No-Go ist.”

        könnte es sein dass sie alkoholiker sind?
        haben sie schon mal ihren arzt dazu befragt wieviel
        alkohol gesund ist?

  28. 70 Nathalie Vera Friedrich

    Die 3 Stufen der Wahrheit:

    1. Spott und Hohn
    2. Hartnäckige Bekämpfung
    3. Akzeptanz

  29. 71 ich

    Warum befasst du dich dann mit diesem Thema wenn du doch so überzeugt von deiner Einstellung bist? Dann lass uns doch einfach unser Leben leben und du lebst dein Leben. Ganz einfach. Oder brauchst du das für dein Ego? So siehst du nämlich aus!!!!
    Ach ja : was hat vegetarismus mit aussehen zu tun? Zeigt ja mal wieder wie arrogant du bist.
    Mein herzlichstes Beileid mein armer.

  30. 72 pflanzenpower

    Du bezeichnest deine Tiraden als Satire und Übertreibungen, auf die man nicht ernsthaft reagieren solle, um ein paar Sätze später zu schreiben, dass es doch der von dir erlebten Wahrheit entspricht.
    Du unterstellst Tierrechtlern, dass sie dich meucheln wollen und dass sie lustfeindlich sind.
    Du unterstellst, dass die Meinungsfreiheit in Gefahr ist durch die Menschen, die sich dafür einsetzen, dass keine Tiere mehr eingesperrt, gequält und getötet werden.
    Du unterstellst Menschen, die keine Tierprodukte verwenden, dass sie sich vom natürlichen Leben entfremden, widerliche Zombies sind, die einem Führer folgen.
    Du hast Angst vor der Zukunft, die von diese Menschen gestaltet würde.
    Bis jetzt hast du angegriffen und behauptest, selbst der Angegriffene zu sein.
    Ich habe es schon einmal geschrieben: Mir geht es gut mit meinen alltäglichen Entscheidungen, keine Produkte zu essen und anderweitig zu verwenden (bis auf lebenswichtige Medikamente), für die mittel- oder unmittelbar ein Tier leiden musste. Ich setze mich dafür ein, dass jeder für sich selbst entscheidet – jeden Tag – und mit den Folgen seiner Entscheidungen leben muss.
    Jeder entscheidet jeden Tag, ob für ihn – für seinen Genuss – empfindsame Lebewesen gequält werden.

    • Bei den lebenswichtigen Medikamenten hört der Veganismus aber dann doch auf, gell?
      Ist klar, wenn’s ans Eingemachte geht, ist das Hemd doch näher als die Hose.

      Konsequent wäre hier: Tiermleid vermeiden und in Anstand und Würde vegan gestorben.
      Bigottes Gesindel.

  31. 75 pflanzenpower

    Ich würde ein Medikament nehmen, das aus tierlichen Produkten hergestellt ist, bevor ich sterben würde. Du isst Tiere, weil du Spaß daran hast.
    Den Unterschied kann jeder erkennen.

    Du argumentierst nicht, du diffamierst.

    Du hasst Menschen, die sich entschieden haben, das Leid der Tiere zu vermindern.

    Ich lebe gerne vegan und du hast für mich keine stichhaltigen Argumente dagegen, jedenfalls sind in deinen Tiraden keine zu finden.

  32. 76 ellibiss

    “Es ist bemerkenswert, dass für Dich Genuss mit dem Konsum von einem schönen Glas Wasser bei Durst (ich trinke da Apfelwein) und Kakao/Tee/Kaffee bei Kälte (da trinke ich Rotwein oder Schnaps) zu Ende scheint.
    Ich folgere, dass für Dich der Genuss von Alkohol unveganes No-Go ist.”

    a) alkohol ist nicht zwangsläufig unvegan
    b) ich trinke tatsächlich keinen alkohol, allerdings, weil die einzige art alkoholisches getränk, das mir schmeckt, nämlich guter weiß-oder rosewein, meiner meinung nach sehr teuer im vergleich zu anderen leckeren sachen ist , ich ansonsten geschmacklich keine alkoholischen getränke mag und ich außerdem schon oft genug davon abgeschreckt wurde, dass viele menschen eben alkohol nicht genießen sondern benutzen.
    c) mit durst meine ich nicht die lust auf eine erfrischung sondern wirklichen mangel an flüssigkeit, der sich bei mir sehr schnell durch überlkeit, kopfschmerzen usw. manifestiert. alkohol hat übrigens eine dehydrierende wirkung
    d)alkohol gibt zwar ein wärmendes gefühl, jedoch weiten sich die blutgefäße, wodurch der körper anfälliger für erfrierungen und unterkühlungen wird.
    e) und abschließend muss gesagt werden, dass jeder tropfen alkohol zusätzlich gehirnzellen abtötet und den stoffwechsel schwächt

  33. 77 pflanzenpower

    Vielleicht macht es dir auch einfach nur Spaß, zu provozieren. Jedenfalls hast du sehr erfolgreich jede Menge Menschen in Aufregung versetzt. Anerkennung dafür.

  34. 78 maro

    @frrrrrrrrsssssack
    ich würde dir empfehlen einen monat ins schlachthaus an fliesband arbeiten zu gehen und nicht vergessen eine kopie deines philosofischen egusses mitzunehmen und vor der arbeit durchlesen obs auch stimmig ist.
    dann würde ich einen monat in eine schweinefabrik arbeiten gehen und dort auch dein geschreibsel mitnehmen und vor der arbeit durchlesen, damit du auch gut in stimmung kommst

    ich könnte mit vorstellen, dass du nach den 2 monaten das anliegen der veganer von der richtigen seite aus betrachtest und verstehst. aber vielleicht hat deine fleischgier einen balken durch das hirn und die gefühlswelt geschoben und ist festgefahren?

  35. Dein Beitrag hat mich (über 25 Jahre Veggie) sehr erheitert……

    Vielleicht solltest du mal reflektieren was du schreibst, bevor du es schreibst.

    Allerdings wäre mir dann die Erheiterung anhand deiner Zeilen vorenthalten worden.

    Weiter so…. :)

    Gwynifer

  36. 80 Petra

    schon mal ein Menschengebiss mit Mausgebiss und Katzengebiss verglichen ??

  37. 81 Andrea

    War uns der Anblick des den Göttern geopferten Stieres ein Gräuel geworden, so wird nun in sauberen von Wasser durchgespülten Schlachthäusern ein tägliches Blutbad der Beachtung aller derer entzogen, die sich beim Mittagsmahl die bis zur Unkenntlichkeit hergerichteten Leichenteile ermordeter Haustiere wohl schmecken lassen. “Richard Wagner”
    Ich empfehle mal “Ernährung für Mensch und Erde” von Christian Opitz oder “Peace Food” von Ruediger Dahlke, sehr Lesenswert!

  38. Ich fand es garnicht schlecht, dass Autor Alex betont hat, dass er aufgrund seiner Intelligenz wisse, Getreide würde mit “d” geschrieben; wie schätzt er denn daraufhin die Tatsache ein, dass er selbst “Seit froh” geschrieben hat? Die Frage sollte er nicht unbedingt ernster nehmen als seine diesbezüglichen Ausführungen.
    Die Nazis und andere Faschisten hielten ihre “Kultur” übrigens auch für traumhaft gut und selbstverständlich jeder anderen für turmhoch überlegen.
    Dass Fleisch zur Esskultur gehören müsse, weil dieser sonst das Beste fehlt – das Argument ist wohl eher einer lebenslangen Gehirnwäsche durch Tradition und Fleisch-Industrie geschuldet.
    Der Begriff Verzicht im Zusammenhang mit fleischloser Ernährung gibt wohl den Grund dafür, sich von Pflanzen zu ernähren, nicht sehr gut wieder, zeigt jedoch den Bias in der Gedankenwelt vieler sowohl bei Verzehr und Körpergewicht Fleischlastigen: In ihrer Vorstellungs kommen Menschen, denen Fleisch nicht nur nicht besser schmeckt, sondern sogar schlechter als Pflanzen, einfach nicht vor.
    @Petra (80) Gebiss ist ein gutes Merkmal, weitere Vergleiche Fleischfresser/Pflanzenfresser und andere nützliche Infos für Schlaumeier des gesunden Fleisches hier:
    http://vegetarisch-leben.de/buch/gesundheitliche-aspekte.html#c289


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