Veganer, 19. – BP, das Öl und ein Dilemma.

09Jun10

Durch die Ölkatastrophe im Golf von Mexico bin ich ans Nachdenken gekommen.

Wie heizen eigentlich Veganer? Wie transportieren sie ihre “Nahrung”? In Plastiktüten?

Viele Produkte heutzutage sind aus Erdöl hergestellt, Erdöl besteht unter anderem aus verrotteten Tierleichen, kann also nicht vegan sein.

Vielleicht erklärt mir das mal jemand.



14 Responses to “Veganer, 19. – BP, das Öl und ein Dilemma.”

  1. Veganer mit Stil wühlen sich in ein Frühbeet und lassen sich die Möhren in den Mund wachsen. Frustrierte Hasen schauen zu.

  2. http://veganismus.de/vegan/faq-rechtfertigungsversuche.html#schuldprojektion

    Es geht im Übrigen nicht darum, ob ein Produkt aus verrotteten Tierleichen besteht, sondern darum, dass wir Menschen keine Rechtfertigung dafür haben, andere Tiere als ausschließliche Ressourcen für unser Vergnügen zu behandeln. Das ethische Problem ist nicht das Fossil, das vor fünf Millionen Jahren in Freiheit gestorben ist, sondern das Tier, welches hier und heute ausgebeutet und getötet wird, damit wir Menschen seine Sekrete oder sein Gewebe essen können.

    So schade es ist, dass du erst durch eine Katastrophe ins Nachdenken gekommen bist, so sehr solltest du jetzt dranbleiben und dich nicht erst auf den Lorbeeren ausruhen, wenn du meinst, einen fundamentalen Fehler in der veganen Ethik gefunden zu haben, weil für fünf Millionen Jahren einmal Tiere gestorben sind.

    In der Zwischenzeit noch ein paar Neuigkeiten, kannst ja mal was drüber bloggen:
    – Trinkwasser wird permanent an lebenden Fischen getestet
    – Bei der Getreideernte sterben oftmals Tiere
    – In Fahrradreifen und Asphalt finden sich Schlachtabfälle

    Schöne Grüße, Martin

    • Da ist es mir doch tatsächlich gelungen, die feine Ironie in meinem Beitrag komplett zu verbergen.

      Aber sei versichert, dass ich nicht erst durch die Ölereignisse in den USA ins Nachdenken gekommen bin. Nein, vielmehr mache ich mir schon länger über Veganer und ihre lustigen Gepflogenheiten Gedanken und mich darüber lustig.
      Praktischen Nutzen aus Deinen Neuigkeiten könnte man sehr einfach ziehen, indem man
      1. auf Trinkwasser verzichtet, da unvegan getestet,
      2. kein Getreide mehr erntet, um in den Feldern siedelnde Tiere unbeschadet zu lassen und
      3. kein Fahrrad mehr fährt und auf unbefestigten Wegen wandelt.

      Ich stimme Dir zu, eine vegane Gesellschaft könnte so romantisch sein. Und Ava Odoemena wird unsere Königin.

  3. Dass du dich lustig machst, kann man lesen, aber wo sind die Gedanken?

    Warum sollte eine vegane Gesellschaft denn romantisch sein? Findest du die Gleichbehandlung gleicher Interessen romantisch? Und warum sollten wir dafür eine Königin brauchen? Oder habe ich die Ironie wieder missverstanden und Ava wird nicht unsere Königin?

  4. 5 Alex

    Die vegane “Ethik” entbehrt wirklich nicht einer gewissen Naivität.

    Aber gut, dann halten wir uns eben nur noch andere MENSCHEN für unser
    Vergnügen. Die können wenigstens die Geringschätzung die wir für sie
    empfinden spüren und darunter leiden.

    Konfuzius sagt : “Sorge dich nicht wenn andere Dich nicht verstehen. Sorgen machen solltest Du Dir erst Dann, wenn DU die anderen nicht mehr verstehst..”

    Alex

  5. 6 Alex

    Und im Übrigen : Wer meint in dieser kaputten Welt etwas verbessern
    zu können, indem er freiwillig vegan lebt, darf seine utopischen
    Wahnvorstellungen gerne mit dem Glauben ausleben, daß es etwas
    bringt in unserem Winzi-Staat den Müll zu trennen während die restlichen Milliarden Mitbewohner dies nicht tun, oder Fernsehgeräte nicht auf Standby laufen zu lassen, um etwas für den “Klimaschutz” zu tun, während der Großteil anerkannter
    Wissenschaftler mehr als eindeutig bewiesen hat, daß sich der sowieso nicht
    aufhalten lassen wird, weil durch die elektromagnetischen Sonneneinwirkungen
    unaufhaltsam vorprogrammiert.

    DIe paar Jahre die ich auf diesem Scheissplaneten habe will ich mich amüsieren
    dürfen. Alle anderen dürfen gerne Strom sparen und Spinat fressen.

    Alex

  6. 7 Marco

    Die vegane „Ethik“ entbehrt wirklich nicht einer gewissen Naivität.

    Die unvegane “Ethik” entbehrt wirklich nicht einer gewissen Mordlust.

    Aber gut, dann halten wir uns eben nur noch andere MENSCHEN für unser
    Vergnügen. Die können wenigstens die Geringschätzung die wir für sie
    empfinden spüren und darunter leiden.”

    Menschen sind Tiere (ein Blick in ein Biologiebuch genügt, um das zu wissen, wenn man es schon nicht in der Schule gelernt hat). Veganismus bedeutet, vermeidbares Tierleid zu vermeiden. Merkst Du was, oder muss ich es Dir aufzeichnen?

    Wer meint in dieser kaputten Welt etwas verbessern
    zu können, indem er freiwillig vegan lebt, darf seine utopischen
    Wahnvorstellungen gerne mit dem Glauben ausleben, daß es etwas
    bringt in unserem Winzi-Staat den Müll zu trennen während die restlichen Milliarden Mitbewohner dies nicht tun, oder Fernsehgeräte nicht auf Standby laufen zu lassen, um etwas für den „Klimaschutz“ zu tun, während der Großteil anerkannter Wissenschaftler mehr als eindeutig bewiesen hat, daß sich der sowieso nicht aufhalten lassen wird, weil durch die elektromagnetischen Sonneneinwirkungen unaufhaltsam vorprogrammiert.

    Wer meint in dieser kaputten Welt etwas verbessern zu können, indem er freiwillig den Menschenrechten entsprechend lebt und keine anderen Menschen umbringt, darf seine utopischen Wahnvorstellungen gerne ausleben, aber bitte nicht den Alex damit belästigen, denn er will sich auf diesem Scheissplaneten doch amüsieren, nicht wahr?

  7. Ich leide auch wie ein Tier, wenn ich mal keine Proteine sprich Fleisch und Wurst zu essen bekomme. Das sollte und kann man doch vermeiden.

    Ihr veganen Ethikpäpste habt immer noch nicht kapiert, dass wir Genussmenschen auch genau auswählen, was wir aus welcher Abstammung und Herkunft essen.

    Und für mich gilt immer noch:
    Wenn Du dümmer bist als ich, langsamer und besser schmeckst, esse ich Dich.
    So ist die Welt.

    • du isst BILD-Leser?!?!

      ich ess übrigens keine plastitktüten. aber weil man sowieso nicht 100% vegan leben kann (und alles was man nicht zu 100% machen kann macht man lieber gar nicht), knall ich erstmal den nachbarshund ab, schmeiß ne bombe beim kaninchenzüchterverein ab und diese blöden eisbären im zoo geh ich auch noch vergiften.

      wenn erdöl auch aus verrotteten menschenleichen bestehen würde, dürfte man dann die Nachbarskinder essen?

      • Treffer!

        Ich hätte das besser abgrenzen sollen. B*LD-Leser mag ich auch nicht.
        Aber ich mag ja auch keinen Kaviar, oder Bries, oder Lunge…

      • 11 Marco

        aber weil man sowieso nicht 100% vegan leben kann

        Wieso sollte man nicht 100% vegan leben können?

    • 12 Marco

      Ich leide auch wie ein Tier

      Nochmals zum Mitschreiben: Du bist (wie alle Menschen) ein Tier, genauer ein Wirbel-, genauer ein Säugetier.

      wenn ich mal keine Proteine sprich Fleisch und Wurst zu essen bekomme.

      Selbstverständlich leidet man, wenn man seinen Nährstoffbedarf nicht abdecken kann und dadurch Mangelerscheinungen kriegt. Den Bedarf der besagten Proteine kannst Du aber problemlos durch vegane Nahrung abdecken (und zwar alle acht für den Menschen essentielle Aminosäuren im erforderlichen Verhältnis), da muss niemand ermordet werden.

      Das sollte und kann man doch vermeiden.

      Natürlich, genauso wie man es vermeiden sollte und kann, dass du vorsätzlich andere empfindungsfähige Lebewesen umbringst. In unserer Gesellschaft herrscht in grossen Teilen der Bevölkerung der Konsens, dass es verwerflich ist, andere Menschen zu ermorden und dies wird auch oft verhindert. Darüber bin ich mehr als froh (Du offenbar nicht, wie weiter unten in Deinem Beitrag klar wird), wenn nun auch die Einsicht käme, dass aus den genau gleichen Gründen auch nichtmenschliche Tiere in die ethischen Überlegungen miteinbezogen werden würden, wäre ich noch froher.

      Und für mich gilt immer noch:
      Wenn Du dümmer bist als ich

      Nimm es mir bitte nicht übel, aber das wage ich zu bezweifeln.

      langsamer und besser schmeckst, esse ich Dich.
      So ist die Welt.

      Sympathischer Kerl..

      Wenn Du keine rationalen Gegenargumente hast, dann musst Du doch auch nicht unbedingt eine Antwort schreiben, oder? Oder musst Du einfach das letzte Wort haben?

  8. Genau.
    Das ist mein Blog und hier bestimme ich die Regeln. genau wie in meinem Leben und in meiner Ernährung.
    Wenn das erste Tier zu mir kommt und mir in wohlgesetzten Worten erklärt, warum es nicht geschlachtet und gegessen werden will, komme ich vielleicht ins Grübeln.

    Und jetzt noch einmal ganz deutlich: Ich liebe gutes, geschmackvolles Essen. Ich liebe Lamm, Wild, Rind. Schwein und Geflügel. Ich mag Fisch, Krusten- und Schalentiere.
    Und ich bitte drigend um die Einstellung der Missionierungsversuche.
    Mausflaus hat wenigstens Humor und den Sinn für die Realität noch nicht ganz verloren.

    • also du isst ALLES, was dir nicht antworten kann? Kleinkinder sollen sehr schmackhaft sein.
      nur weil Tiere nicht unsere Sprache sprechen, heißt das nicht, dass sie willenlos sind, und alles mit sich machen lassen (wollen).
      und wenn es in Ordnung wäre, mit Tieren alles zu machen, dann gäbe es das Tierschutzgesetz nicht.

      ich glaube dir gern, dass dir Tierprodukte schmecken – das würde auch nie ein Veganer in Frage stellen. Aber für Genuss Tiere leiden lassen? das lehnen Veganer ab.
      und es ist nicht so, dass veganer nur von tofu, wasser und brot leben, wie http://veganitaet.blogsport.eu/ zeigt
      du bist doch ein guter Koch, da wirst du es doch bestimmt auch hinkriegen, ohne fleisch lecker zu kochen?


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