Na, wenigstens wird er nicht gegessen:

 

Stay tuned, es kommt noch mehr.


So sind sie halt. Der hämische Kommentar von haha (der unter der Deckadresse “ seitan@…“ schreibt) zu meinem Job-Post sagt alles.

Offensichtlich traut sich Freund „Ente“ – siehe meine Müll-Roll unter „vegan cooking“ nun langsam an die Öffentlichkeit.

Schade, dass es doch nur zu tumben Beleidigungen reicht. (Vor-)Urteil meinerseits wieder bestätigt.

Lustig auch, dass diese Herrschaften die Anonymität von riseup.net benutzen.

Tja, lieber Freund Seitan (bei dem Wort schüttelt es mich schon), zu einem Leberwurstbrot oder einem schönen fetten Kotelett reicht es immer noch.

Du kannst ja weiter Deine Zutaten für leckere vegane Gerichte containern gehen.


Job gesucht.

12Nov09

Ausgemusterter, an Ignoranz und kulinarischer Verweigerung gescheiterter Ex-Wirt sucht Möglichkeit zum Lebensunterhaltverdienen. Gerne eine Plattform für Sottisen aller Art sowie Polemik und Zynismus.

Bin mir zum Schnippeln nicht zu schade.

Irgendwelche Vorschläge?


Faulsack.

04Nov09

Ich schlage an meine Brust. Faul war ich, lustlos, dann hatte ich keine Zeit, neue Gruft und so.

Doch wegen der zahlreichen Beschimpfungen und Aufforderungen gelobe ich nun hier an dieser Stelle Besserung.

Gerade deshalb juckt es mich doch wieder zu Ergüssen.

I’ll be back.


Also mir hat es gefallen.

Diesmal in kleinem Kreise – wir waren 10 – hatten wir wieder eine Menge Spass. Wie bei den einzelnen Teilnehmern hier, hier, hier und hier bereits beschrieben, bot der kleinere Rahmen mehr Platz für ruhigere Gespräche. Wie intensiv wir uns mit der Thematik beschäftigt haben, zeigen die Fotos, die beim Heimgang gegen 4:00 Uhr morgens aufgenommen wurden.

Entschuldigt seien all die, die Kinder bekamen, sich unangenehmen Operationen unterziehen mussten oder durch widrige Umstände am Geniessen gehindert waren.

Ich gebe auch zu, dass die Terminverwirrung ein wenig meine Schuld war. Nicht so ganz verstehen kann ich aber Fernbleiben trotz Zusage.

Vermutungen wurden geäussert, es könne am Preis für das Menü liegen. Auch wurde mir in privaten Mails quasi vorgeworfen, vom Profit der letzten Veranstaltung hätte ein soziales Projekt kulinarisch unterstützt werden sollen, dies sei aber wohl nicht geschehen.

Hierzu rechne ich nur kurz vor, dass  das Ergebnis der fress:publica08 mit nur 28 statt der gemeldeten 43 Teilnehmer – bei gleichem Personaleinsatz – leider nur ein Nudelessen für die Kita-Kids erlaubte. Davon habe ich aus angeborener Bescheidenheit keinerlei Aufhebens gemacht.

Desweiteren wurde beim Preis von € 60 von der Getränkeflatrate ordentlich Gebrauch gemacht. Dies war ganz im Sinne des Veranstalters. Gerade deshalb und auch durch die diesmal geplante höherwertige Produktauswahl hätte bei 70 € für ein 5-Gang-Menü inclusive aller Getränke ein jeder ein perfektes Preis-Leistungs-Verhältnis erwarten können.

Nun haben wir aber wegen der geringeren Teilnehmerzahl das Menü verschlankt, geändert und aus Gerechtigkeitsgründen die Getränke nach Verbrauch berechnet. Erstaunlich, dass hierbei ein jeder bei ungefähr 50 € für das 4-Gang-Menü inck. Getränke lag.

Die Voranmeldungen diesmal bewegten sich immer um die 35 herum, es wurden schliesslich 8. Schade.

Ach, übrigens:

Es gab:

Hessische Gazpacho

Lakritzrisotto mit Pulpo und Blutwurst

Kalbskotelett mit Oliven-Kräuterstampf und karamelisierter Roter Bete

Biermalz-Créme brulée

Die Rezepte folgen.


Da die widrigen Umstände dieses Jahr zu überwiegen scheinen, andererseits aber das Interesse dennoch gross ist, habe ich mir gedacht, die Veranstaltung in kleinerem Rahmen dennoch stattfinden zu lassen.

Kleine Mitbringsel kulinarischer Art sind willkommen, wir bieten eine Menü, das nur als solches bezahlt wird und die Getränke berechnen wir nach Verbrauch.

Ich werde uns eine schöne Tafel machen, wir hocken uns ins Eck und lassen es uns gut gehen. Dabei haben wir genug Gelegenheit, hämische Texte über die zu verfassen, die warum auch immer nicht dabei sind.

Sollte Interesse bestehen, könnte man an eine fress:publica09.2 im Herbst nachdenken. Dafür bitte ich um rechtzeitige Interessensbekundungen.

Anmeldungen für das Menü am Samstag, 13.06. ab 19:00 Uhr bitte an die bekannten Adressen; am besten hier.


Hier bekommen die Termini Frische und Fast Food eine neue Bedeutung.

Dank an Eric Alba via deependdining.


Die An- und vor allem die Abmeldungen kreuzen sich, so dass bislang nur 17 verbindliche Zusagen vorliegen.

Da macht das natürlich ob des grossen Aufwands wenig Spass, vor allem kann ich das Lokal nicht zusperren.

Ich warte noch bis zum 02./03.06.  und teile dann mit, ob wir vielleicht in kleinerem Rahmen tagen.

Vielleicht raffen sich bis dahin ja noch die Säumigen auf.


Entgegen Vermutungen aus dem Freundeskreis wird sich am Termin 13.06.09 für die diesjährige fress:publica nichts ändern.

Die Planungen sind abgeschlossen; es wird wieder eine geschlossene Gesellschaft, weil die Küche nicht zwischen dem Menü noch Bratwürste braten soll.

Wie letztes Jahr möge doch jeder Gast eine oder mehrere regionale Spezialität(en)  zur Verkostung mitbringen, da die Vielfalt des letztjährig Gebotenen begeistert aufgenommen wurde.

Unser 5-Gang-Menü steht und wird dieses Jahr eine Spur verrückter und – hoffentlich – noch leckerer sein. Dazu gibt es das bewährte Angebot an Apfelwein (ein Muss!), Weinen und besonders der Biere der Hausbrauerei. Wegen der allgemein gestiegenen Preise und der etwas feineren Auswahl wird sich der Flatrate-Betrag für Menü und Getränke leider auf € 70 erhöhen. Dafür dürft Ihr aber nach Herzenslust zuschlagen und zum Frühstück am Sonntag um 11:00 wiederkommen.

Hotelzimmer stehen in der Nähe ausreichend zu Verfügung, so z.B. in ca. 150 m Entfernung im Hotel Krone, im Nachbarort Dörnigheim im Best Western Doorm-Hotel oder Bischofsheim im Hotel Hübsch.

Es ergeht hiermit der letzte Aufruf an alle Fans, treue Leser, kulinarisch Durchgeknallte und besonders die Teilnehmer vom letzten Mal, die sich noch gar nicht gerührt haben, sich zum Besuch dieser lustigen Veranstaltung anzumelden.

Beginn wird wieder um 18:00 Uhr sein, der Ausgang offen, die Wiederholung garantiert.

Ich bitte nochmals um Mitteilung übder die Anzahl der Teilnehmer an die alte Adresse

fressack1904(at)gmx.net,

damit ich weiss, wie ich die Tische stellen soll.

Für Wünsche und Anregungen bin ich auch weiterhin offen und dankbar.

Die Zeit läuft, ich freu mich.


Neue Thesen vom Küchenbullen. Das Erste wird satirisch:

„Wenn man Speck mitkocht, wird er tranig.“ und

„Den Kopfsalat nicht im Wasser liegen lassen, damit die Vitamine nicht ausgelaugt werden.“

Sendezeit will eben gefüllt sein.